JaLCDOI 10.18926/AMO/32352
FullText URL fulltext.pdf
Author Uwazumi, Sadamu|
Amo Type Article
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 105
End Page 124
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
File Version publisher
Refereed True
NAID 120002312097
JaLCDOI 10.18926/AMO/32351
FullText URL fulltext.pdf
Author Itoh, Kazuo|
Abstract

<P>Daβ der anaphylaktische Antikorper mit dem Prazipitin identisch ist, ist zweifellos aus den zahlreichen Arbeiten vom hiesigen Institut ersichtlich. Der anaphylaktische Schock, welcher durch die Bindung des im Organismus vorhandenen Prazipitin mit dem eingefuhrten Prazipitinogen verursacht wird, ubt vielleicht auf verschiedene Organe eine Reaktion aus. Daβ die Blutdrucksenkung trotz der Leberausschaltung aus der Zirkulation auftritt, beruht wahrscheinlich auf der Veranderung der allgemeinen Zirkulation, die durch die Reaktion des anaphylaktischen Schocks auf Nervensystem, Blutgefassen, Blut usw. sekundar hervorgerufen wird. In kurzen Worten, man erkennt, daβ die Blutdrucksenkung beim anaphylaktischen Schock bei sensibilisierten Hunden trotz der Ent-fernung des Magendarmkanales und der Leberausschaltung aus der Zirkulation durch die Antigenreinjektion auftreten kann. Ich glaube, daβ die Blutdrucksenkung eine sekundare Erscheinung ist, bedingt durch die Antigen-Antikorperperbindung in vivo. </p>

Amo Type Article
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 1
End Page 17
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
File Version publisher
Refereed True
NAID 120002311868
JaLCDOI 10.18926/AMO/32350
FullText URL fulltext.pdf
Author Uwazumi, Sadamu|
Abstract

<P>1. Das Antiserum, das aus bei 120℃ 30 Minuten lang erhitztem Serum hergestellt wurde, zeigt die typische Zustandsspezifitat; es reagiert auf Alkali-Hitze-Eiweiβ und Formalin-Hitze-Eiweiβ und nur schwach auf native Antigene. Die Reaktion auf Jodeiweiβ und Nitroeiweiβ bleibt immer negativ. 2. Das 120℃-Eiweiβ zeigt sowohl eine Zustandsspezifitat als auch eine Artspezifitat. 3. Der Isoantikorper des 120℃-Eiweiβes kann nur durch mehrmalige Injektionen erzielt werden. 4. Das Antijod- und Antinitroeiweiβimmunserum zeigen nach der Antigenverdunnungsmethode die absolute Zustandsspezifitat, nach der Antikorperverdunnungsmethode bleiben jedoch beide Spezifitaten erhalten, vorwiegend Zustands- und relative Artspezifitat. 5. Der Isoantikorper von Jodeiweiβ und Nitroeiweiβ kann nur durch mehrmalige Injektionen erzielt werden. 6. Der Autoantikorper des Jodeiweiβes wurde nur bei einem Kaninchen aus einer Zahl von 6 Kaninchen erzielt. 7. Die Spezifitatsvariation ist durch die konstitutive Versuchsanordnung nach der Antikorperverdunnungsmethode klarer erkannt worden. Zum Schluβ mochte ich Herrn Prof. Dr. M. Ogata fur seine freundliche Hilfleitung wahrend der Durchfuhrung meiner Untersuchungen meinen besten Dank aussprechen.</P>

Amo Type Article
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 53
End Page 104
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
File Version publisher
Refereed True
NAID 120002311587
JaLCDOI 10.18926/AMO/32349
FullText URL fulltext.pdf
Author Watanabe, Masao|
Amo Type Article
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 26
End Page 52
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
File Version publisher
Refereed True
NAID 120002311512
JaLCDOI 10.18926/AMO/32348
FullText URL fulltext.pdf
Author Itoh, Kazuo|
Abstract

<P>Bei subkutanen, intravenosen und ins Lymphgefaβ injizierten Immunisierungsweisen bei normalen oder blockierten Kaninchen sind keine Besonderheiten in bezug auf Auftreten oder hochsten Titer des Prazipitins vorhanden. Aber wenn man die Prazipitinreaktion im Anfangsstadium beobachtet, so kann man bei der Immunisierung ins Lymphgefaβ bei normalen Kaninchen eine besondere Erscheinung, d. h. das Auftreten der Prazipitinreaktion im Bindungszonenteile bemerken. Endoh berichtete schon, daβ das durch die Injektion mit der minimalen Antigenmenge gebildete Prazipitin im Bindungs-zonenteile zuerst und sagte, daβ man das diese Erscheinung zeigende Prazipitin gewinnt, wenn die minimale Antigenmenge ganz allmahlich resorbiert wird, da ja auch Sunouchi4) durch die Injektion mit gekochten Antigenen, Haku5) durch die Injektion des Peptons (Teruuchi) gleiche Erscheinung nachgewiesen hatten. In obigen Fallen ist die Antigenmenge von Anfang an oder durch physikalische oder chemische Einwirkung zu geringfugig, um der gewohnlichen Anti korperbildung zu dienen. In meinem Falle ist es etwas besonders, weil die injizierte Antigenmenge der gewohnlichen gleichkommt und ich auf Antigen keinen Eingriff ausube. Diese Erscheinung tritt bei blockierten Kaninchen nicht auf. Also muβ man dabei die Funktion der Lymphdrusen in Betracht ziehen. Ich glaube, daβ das Antigen die Lymphdruse erreicht und dann die Lymphdruse auf das Antigen in derselben Art wie bei der Injektion des minimalen Antigens von Endoh einwirkt und diese besondere Erscheinung sich zeigt, wenn das Antigen bei normalen Kaninchen ins Lymphgefaβ injiziert wird.</P>

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Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 18
End Page 25
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
File Version publisher
Refereed True
NAID 120002312185
JaLCDOI 10.18926/AMO/32347
FullText URL fulltext.pdf
Author Ikeda, Masao|
Amo Type Article
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 154
End Page 162
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
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Refereed True
NAID 120002312284
JaLCDOI 10.18926/AMO/32346
FullText URL fulltext.pdf
Author Uwazumi, Sadamu|
Abstract

<P>Der Milcheiweiβkorper besteht aus dem Milchkasein, -globulin und -albumin, der Serumeiweiβkorper aus dem Serumglobulin und -albumin. Kollmeyer10), Bauer und Kleinschmidt11) bestatigten, daβ das Milchkasein nur in der Milchdruse spezifisch erzeugt wird. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Milcheiweiβkorpern und Serumeiweiβkorpern wurden serologisch und chemisch bis jetzt genau festgestellt. Es ist schon bekannt, daβ das Kasein auβergewohnlich koktstabil ist, so daβ seine Antigenitat, d.h. das Prazipitinogen und die Prazipitabilitat, trotz Warmezusatz unverandert bleibt. Die Milchmolke dagegen ist sehr koktlabil; daher wird die Antigenitat, d.h. das Prazipitinogen und die Prazipitabilitat, durch Erhitzung ziemlich leicht zerstort. Es gibt aber wenige Berichte uber Untersuchungen, die den Verminderungsgrad der Prazipitinogenitat der Milch bei steigender Warmewirkung systematisch feststellen wollen. Daher untersuchte ich die Verminderung der Prazipitinogenitat der Milch als Ganzes und verglich sie mit der des Serums. Bei Erhitzung bis zu 80℃ geht die Verminderung sowohl bei der Milch als auch bei dem Serum parallel, aber die Verminderung der Milchprazipitinogenitat wird bei Erhitzung von mehr als 90℃ nicht mehr beobachtet. Sie bleibt bei Erhitzung auf 120℃ noch gut erhalten, wahrend die des Serums durch Erhitzung bei 90℃ stark vermindert oder ganz vernichtet wird. Besonders klar kann die Prazipitinogenitatsverminderung des Serums nach der Antikorperverdunnungsmethode festgestellt werden. Die Zustandsspezifitat der Milch wird durch Erhitzung bei 80℃ noch nicht, bei 100℃ schwach, bei 120℃ deutlich nachgewiesen, wahrend die des Serums bei 80℃ schwach, bei 100℃ und auch bei 120℃ ziemlich hochgradig nachgewiesen werden kann. Auf Grund dieser Tatsachen kann man wohl vermuten, daβ durch schwache Erhitzung nur die Milchmolke angegriffen wird, wahrend das Kasein unverandert bleibt. Erst durch starke Erhitzung wird auch das Kasein angegriffen, erst dann also kann die Zustandsspezifitat der ganzen Milch in der Reaktion nachgewiesen werden. Meine eigenen Versuchsresultate fasse ich folgendermaβen kurz zusammen: 1. Die Prazipitinogenitat der Milch wird durch die Hitzewirkung abgeschwacht, sie ist aber gegen starke Erhitzung hitzebestandig, wahrend die Prazipitinogenitat des Serumeiweiβes schon durch Erhitzung bei 90℃ stark vermindert oder ganz vernichtet wird. 2. Die Zustandspezifitat der Milch ist bei schwacher Erhitung schwerer als die des Serums nachweisbar. An dieser Stelle sei besonders Herrn Prof. Dr. M. Ogata mein warmster Dank ausgesprochen fur die mannigfachen, sowohl wahrend der Periode der Untersuchungen als auch bei Abfassung der Arbeit empfangenen Anregungen.</P>

Amo Type Article
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date 1934-02
Volume volume4
Issue issue1
Publisher Medizinische Universitat Okayama
Start Page 143
End Page 153
NCID AA00508463
Content Type Journal Article
language German
File Version publisher
Refereed True
NAID 120002311827