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ID 47356
FullText URL
Thumnail 39_1826.pdf 16.3 MB
Title Alternative
Über den Deitersschen Kern beim Vogel
Author
Kuwabara, Tadasu
Abstract
Um die Verbindungen verschiedener Teile des in Überschrrift stehenden Kerns mit anderen Zentralgebieten beim Vogel zu ermitteln hat der Verfasser folgende Versuche bei Hühnern ausgeführt: 1. Zerstörung des linken Deiterschen Kerns, besonders seines oralen Abschnittes (Fig.1). 2. Zerstörung der ventrocaudalen Partie des rechten Deitersschen Kerns (Fig. 11). 3. Zerstörung des Flocculus mit dem fast ganzen Teile des lateralen Kleinhirnkerns, sowie mit einem Abschnitte des medialen Kleinhirnkerns auf der rechten Seite (Fig. 12). 4. Verletzung der lateralen Partie des linken hinteren Längsbündels in der Höhe des Trochleariskerns (Fig. 13). 5. Verletzung der medialen Partie desselben Bündels in derselben Höhe (Fig. 17). 6. Durchschneidung des Hirnstammes in dorso- ventraler Richtung an der linken Seite des hinteren Längsbündels, und zwar in der Höhe des Oculomotorius- und Trochleariskerns (Fig. 18). 7. Zerstörung des linken lateralen Kleinhirnkerns (Fig. 19). 8. Zerstörung der lateralen Partie des linken Vorderstranges im Niveau des unteren Endes der Medulla oblongata (Fig. 20). 9. Fast totale Zerstörung des rechten Vorderstranges im oberen Abschnitt des Halsmarks (Fig. 21). 10. Zerstörung der mittleren Partie des linken Seitenstranges in der Höhe des unteren Endes der Medulla oblongata, sowie in der Höhe des oberen Abschnittes des Halsmarks (Fig. 28). 11. Zerstörung der lateralen Partie des rechten Seitenstranges im oberen Abschnitte des Halsmarks (Fig. 29). 12. Durchbrechung der medialen Partie des rechten Seitenstranges im oberen Halsmarke (Fig. 30). 13. Sagittale Durchschneidung des Kleinhirns auf der rechten Seite mit Beschädigung der dorsalen Partie des rechten medialen Kleinhirnkerns (Fig. 33). 14. Sagittale Durchschneidung des Kleinhirns auf der linken Seite mit einer bedeutenden Beschädigung des linken medialen Kleinhirnkerns (Fig. 34). 15. Zerstörung der dorsooralen Partie des Deitersschen Kerns und der grauen Kleinhirnkerne auf der linken Seite (Fig. 35). 16. Verletzung der ventrocaudalen Partie des linken Deitersschen Kerns (Fig. 36). Die Befunde der 1-3 Versuche wurden mit der Marchischen Methode untersucht, während die der anderen nach Nissl erforscht wurden. Daraus ergibt sich folgendes: a. Beim Huhn ziehen keine Fasern vom Deitersschen Kern nach dem Kleinhirn. b. Beim Huhn gibt es keine Kommissurenfasern zwischen beiden Deitersschen Kernen. c. Die aufsteigenden Fasern aus dem Deitersschen Kern verlaufen beim Huhn alle in den hinteren Längsbündeln und endigen in den Trochlearis- und Oculomotoriuskernen (Fig. 2 u. 3). Sie sind teils gekreuzte, teils ungekreuzte, wenn auch die ersteren die Oberhand haben. Diese gekreuzten Fasern erreichen das proximale Ende des Okulomotoriuskerns, während die ungekreuzten schon in der mittleren Höhe des betreffenden Kerns verschwinden. Verglichen mit den absteigenden Deitersschen Fasern in den hinteren Längsbündeln sind die aufsteigenden weniger zahlreich. Diese entspringen mehr aus der ventralen Partie, besonders aus dem ventrolateralen Abschnitte des Deitersschen Kerns als aus dem dorsalen Kernteile. d. Die absteigenden Deitersschen Fasern in den hinteren Längsbündeln (Fig. 4 u. 5) sind beim Huhne ebenfalls teils gekreuzte, teils ungekreuzte, welch letztere übrigens weniger zahlreicher sind. Die gekreuzten entspringen der Hauptsache nach aus dem dorsalen Gebiete des Deitersschen Kerns, obwohl ihr Ursprung aus dem ventralen Kernteile nicht auszuschliessen ist. Sie begeben sich als Bogenfasern nach dem gegenüberliegenden hinteren Längsbündel, wo sie sich spinalwärts umbiegen, um den Vorderstrang des Halsmarks zu erreichen (Fig. 6). Dabei vermindern sie sich nach und nach, so dass man sie in der mittleren Höhe der Halsanschwellung nur spärlich vorfindet (Fig. 7) und im Niveau des caudalen Endes der Anschwellung ganz aus dem Gesicht verliert. Die ungekreuzten absteigenden Fasern im hinteren Längsbündel sind weniger zahlreich als die gekreuzten und entstammen hauptsächlich dem ventrocaudalen Abschnitt des Deitersschen Kerns. Sie ziehen durch den Abducenskern hindurch nach dem gleichseitigen hinteren Längsbündel, um dann eine absteigende Richtung einzuschlagen, wobei sie den genannten Kern mit Fäserchen versorgen. Beim Absteigen verschieben sie sich ventralwärts und gelangen zum prädorsalen Längsbündel (Fig. 4 u. 5). In der Höhe des unteren Endes der Medulla oblongata und im oberen Halsmark vermischen sie sich mit den lateralen absteigenden Fasern aus dem Deitersschen Kern (Fig. 5), so dass man ihr caudales Ende nicht genau bestimmen kann. e. Die lateralen absteigenden Fasern aus dem Deitersschen Kern sind beim Huhn alle ungekreuzte und sehr zahlreich. Sie entspringen aus allen Gebieten des Kerns, aber hauptsächlich aus seinem ventralen Abschnitte, insbesondere aus dem Nucleus ventralis lateralis Deitersi, und biegen sich in der Formatio reticulalis, u. z. hauptsächlich in ihrer dorsalen Partie nach spinalwärts um (Fig. 4). Beim Absteigen verbreiten sie sich ventromedialwärts (Fig. 5), um in der Höhe des unteren Endes der Medulla oblongata und im oberen Halsmark teilweise mit den Deitersschen Fasern im prädorsalen Längsbündel sich zu vermischen. Im Halsmark finden sie sich zuerst etwas zerstreut im fast ganzen Gebiete des Vorderseitenstranges (Fig. 6), aber sie versammeln sich in ihrem weiteren Verlauf ventromedialwärts, so dass sie schon im unteren Halsmark grösstenteils im Vorderstrang lokaliesiert sind (Fig. 7). Im Vorderstrang steigen sie weit nach caudalwärts ab (Fig. 8), so dass man ihr Ende erst in der Höhe des mittleren Sacralmars findet (Fig. 9). Um den Verlauf der genannten Bahnen und ihre Ursprungsstellen übersichtlich zu zeigen, gebe ich eine schematische Figur. f. Bezüglich der Einteilung des Deitersschen Kerns schliesse ich mich im allgemeinen an Bartels, nur dass ich die von Bartels einfach als Nucleus vestibularis angegcbene Zellengruppe besser als Nucleus ventralis parvicellularis Deitersi bezeichnen möchte, da der Name "Vestibularkern" leicht verwechselt wird. Eine Gruppe kleiner Zellen, welche an der medialen Seite des Nucleus dorsalis medius Deitersi liegt, halte ich für den Kern, welchen Kappers als Nucleus vestibulocerebellaris bezeichnet.
Note
原著
Published Date
1927-11-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume39
Issue
issue11
Publisher
岡山医学会
Start Page
1826
End Page
1868
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/39/11/39_11_1826/_article/-char/ja/
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language
日本語
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