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ID 44519
FullText URL
Thumnail 52_1802.pdf 2.33 MB
Title Alternative
Über die experimentelle Erzeugung der Hamazakischen säurefesten Granula und einige Beiträge über die Karyopathologie. (III. Mitteilung.) Durchtränkungsversuch des frischen Gewebes durch organische Lösungsmittel
Author
Mihune, Kanichi
Abstract
Verfasser hat die experimentelle Aufbewhrung der in Chloroform antiseptisch eingetauchten frischen Kaninchengewebe bearbeitet. Das von ihm wahrgenommene histologische Bild der säurefesten Granula ist deutlich verschieden von dem Fall, welcher einfach aseptisch im Brutofen aufbewahrt worden war. Daher unternahm er es, systematische Untersuchungen in Bezug auf diesen interessanten Befünd auszufuhren, um die Ursache dafur festzustellen. Ausser mit Chloroform beschäftigte er sich mit Tetrachlorkohlenstoff, Aether und Aether-alkohol bei 37°C, fixierte sie nach 1, 2, 4, 8, 12, 24, 48 und 72 Stunden durch das Fixationsmittel fur Cr-saurefeste Granula und untersuchte jedesmal die säurefesten Granula. Die Resultate des Experiments seien hier zusämmenfassend angegeben. Durch die Anwendung von Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Aether wird das säurefeste Lipoid aus dem frischen Gewebe extrahiert, indem die echten säurefesten Granula, welche bei Aufbewahrung durch Kerndegeneration entstanden waren, im Gewebe zurückbleiben. Jedoch passt sich diese Methode nicht der histologischen Untersuchung an, weil zugleich eine Umformung der säurefesten Granula stattfindet. Bei Anwendung des Aether-Alkoholgemisches lassen sich keine echten säurefesten Granula nachweisen. Die saurefesten Granula zeigen bei dieser Aufbewahrung ein sehr merkwurdiges Bild, welches von niemand vorher wahrgenommen wurde. Sie lassen sich von Beginn an im Protoplasma als diffus zerstreute, relativ feinere, unscharf begrenzte Granula erkennen. Obwohl die Vermehrung der Cr-saurefesten Granula in allen Organen, welche mit Tetrachlorkohlenstoff aufbewahrt worden waren, mehr oder weniger zeitliche Schwankungen aufweist, so kann man doch sagen, dase sie im allgemeinen nach 1 Stund (37°C) am deutlichsten ist. Jedoch vermindern sie sich nicht so deutlich bis zu 24 Stunden, im weitern Zeitverlauf jedoch vermindern sie sich allmahlich. Die auffallenden Unterschiede zwischen dem diesmaligen Versuch und dem fruheren ergeben sich vielleicht daraus, dass infolge von Auflosung der Fettsubstanzen durch Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Aether die nucleoproteolytischen Fermente vom Protoplasma aus in den Kern hinein unmittelbar eintreten konnen und dann die Crsaurefesten Granula sehr rasch in Erscheinung treten. In den aufbewahrten Geweben tritt die Karyopyknose sehr deutlich auf, aber sie geht schnell zur Chromatolyse und weiterhin zur Karyolyse ohne Aufquellung des Kerns über, was man nach der Regel der Karyopathologie als einen ungewohnlichen Verlauf ansehen kann.
Published Date
1940-08-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume52
Issue
issue8
Publisher
岡山医学会
Start Page
1802
End Page
1812
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/52/8/52_8_1802/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma