Journal of Okayama Medical Association
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魚類呼吸中樞ノ炭酸ニ對スル感受性ニ就テ

Yosizumi, Seiiti
Thumnail 42_592.pdf 810 KB
Abstract
Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Atembewegung der Fische durch den Kohlensäuregehalt im weiten Bereich unbeeinflussbar ist. Dieser Versuch wurde unternommen um zu entscheiden, ob diese Tatsache auf der Unempfindlichkeit des Atemzentrums fär Kohlensäure oder auf irgendeiner anderen Ursache beruht. Man kam zu folgenden Resultaten: 1) Beim Karpfen zeigt die Atemfrequenz keine Veränderung, solange die Kohlensäuretension des Mediums (Wasser) 23mm Hg. nicht übersteigt. Der Kohlensäuregehalt des Blutes bleibt auch normal, so weit die Kohlensäuretension des Mediums unterhalb dieses Wertes liegt. 2) Die Kohlensäuretension des Leitungswassers ist dem Kohlensäuregehalt des Wassers proportional. Wenn man dieses Verhältnis auf das senkrechte Coordinatensystem überträgt, indem man die Tension in der Ordinate und den Kohlensäuregehalt in der Abszisse einzeichnet, so steigt die Tension geradlinig mit dem Kohlensäuregehalt. Wenn man dem Wasser etwas Natrium bikarbonat zusetzt, so wirkt das Salz als Puffer d. h. eine gewisse Menge der Kohlensäure wird vom Bikarbonat verschluckt, ohne dass die Kohlensäuretension sich steigert. Zum Beispiel verschluclit eine 0.2‰ ige Bikarbonatlösung bis 6% CO(2), eine 0.3‰ ige Lösung bis 7.5% CO(2). Über diese Menge hinaus steigt die Tension proportional mit dem Kohlensäuregehalt. 3) Bei der Maus bleibt die Atemfrequenz in einem Versuch bis 11mm Hg. vom partiellen Druck der Kohlensäure in der Luft unbeeinflusst. In einem anderen Versuch zeigt sich durch CO(2)-Druck eine Vermehrung der Frequenz der Atmung bei 19mm Hg. Manche Fische, welche im Süsswasser leben, zeigen im Wasser mit 4% CO(2)-Gehalt eine Zunahme der Atemfrequenz oder Agonie. Das Leitungswasser mit 3.7% CO(2) hat eine Kohlensäuretension von 19mm Hg. Es ist also kein Unterschied zwischen Maus und Fisch bemerkbar. Da 0.1‰ ige Bikarbonatlösung erst mit 5% CO(2)-Gehalt, 0.3‰ ige Lösung erst mit 9.6% CO(2) dieselbe CO(2)-Spannung ergibt, so kann man wohl vermuten, dass die Fische im Meereswasser einen noch höheren Kohlensäuregehalt als Süsswasserfische ertragen Können. Aus diesem Versuch kann man schliessen, dass die scheinbare Unempfindlichkeit des Atemzentrums gegen Kohlensäure hauptsächlich auf der Pufferwirkung des Mediums beruht. (Sowohl die theoretische Überlegung auch die experimentelle Untersuchung zeigte, dass das Leitungswasser mit verschiedenem Bikarbonatgehalt eine verschiedene Wasserstoffion-Konzentration für dieselbe Kohlensäuretension hat. Also, ob das Respirationszentrum gegen die bestimmte Kohlensäuretension oder die Wasserstoffion-Konzentration empfindlich ist, wird die nachträgliche Untersuchung darüber wohl entscheiden.)
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489