Journal of Okayama Medical Association
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蛙ノ蹼膜ニ於ケルMelanophorenノ神經支配ニ就テ

Okada, Masanori
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Abstract
Als Versuchsobjekt benützte ich Rana nigromaculata und untersuchte sein Verhalten gegen Reize und besonders die Innervation der Melanophoren in der Schwimmhaut. Diese Versuche wurden im Winter und Frühling ausgeführt. Die Resultate meiner Untersuchungen lassen sich wie folgt zusammenfassen. 1. Der Farbenwechsel der Frösche hat korrelativen Zusammenhang mit der Aussentemperatur, Lichtmenge, Blutzirkulation (d. h. Sauerstoffzufuhr und Kohlensäureausgabe) und der Vertrocknung der Haut. In jedem Fall findet man beim Dunkel-werden der Hautfarbe wie sich die Melanophoren ausdehnen und beim Erblassen sich zasammenballen. 2. Wärmezufuhr bedingt das Zusammenballen der Melanophoren und Wärmeverlust die Ausdehnung derselben Melanophoren. Diese Reaktion erfolgt am so deutlicher und schneller je höher die Temperatur ist. Der Temperaturkoeffizient für diese Reaktion ist 2. 3. Zunahme der Lichtintensität bedingt das Zusammenballen der Melanophoren und umgekehrt. Für diese Reizwirkung gilt das Gesetz von Bunsen und Roscoe d. h. das Produkt der Lichtstärke und der Reizdauer ist konstant. (i×t=konstant). Die Reaktion gegen Licht wird hauptsächlich reflektorisch hervorgerufen und die direkte Wirkung ist verhältnissmässig schwach. 4. Genügende Zufuhr von Sauerstoff und Wegnahme von Kohlensäure durch die starke Blutzirkulation bedingt die Ausdehnung der Melanophoren und umgekehrt. 5. Vertrockenen der Haut ruft reflektorisch das Zusammenballen der Melanophoren hervor. 6. Ich teilte die verschiedenen Chemikalien, die ich verwandte, nach ihrer Wirkungsweise in drei Gruppen ein. Die erste Gruppe umfasst die Stoffe, die das Zusammenballen der Melanophoren bedingen. Die zweite Gruppe verursachen die Ausdehnung der Melanophoren und die dritte Gruppe übt keine Wirkung auf die Melanophoren. Zur I. Gruppe gehören: Alkohol, chloral hydrat, Kokain, Kreatin, Guanidin, Atropin, Adrenalin, die Kaliumsalze. Zur II. Gruppe gehören: Urethan, Koffein, Pituitrin, einige organische Säuren, Nikotin, Pilokarpin, die Natriumsalze, Curare (in grosser Menge). Zur III. Gruppe gehören: die Magnesium- und Calziumsalze, Curare (in geringer Menge). 7. Die Melanophoren in der Schwimmhaut erhalten ihre Innervation vom sympatischen System, dessen Erregung das Zusammenballen der Melanophoren bedingt. Das Zentrum dieses Nerven scheint sich im Sehhügel zu befinden. Der Nervenimpuls von diesem Zentrum hergeht durch die vorderen Wurzeln der höheren Rückenmarksnerven (bis 7. beim Frosch) vom Rückenmark herabsteigend in den Grenzstrang gelangt er zum Ischiadicus durch die siebente, achte und neunte Kommissurenfaser.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489