Journal of Okayama Medical Association
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Über die hereditäre Missbildungen des Auges beim Kaninchen

Huddi, K.
38_1214.pdf 5.61 MB
Published Date
1926-11-30
Abstract
Verfasser machte eine eingehende Züchtungsversuche mit einer Kaninchenfamilie durch, welche sich im Auge mit der eigentlichen hereditären Missbildungen versehen war. In bezug auf die pathologisch-histologische Erkenntnisse ist es besonders genauer untersucht. Zusammenfassende Resultate sind wie folgende: 1) Unter den 98 Kaninchen, die betreffedem Stammbaume gehörten, haben 30 Tiere (52 Augen) die verschiedenen Missbildungen. 2) Hauptformen der Missbildungen waren Hydrophthalmus oder Microphthalmus je mit staphylomatösem Aussehen. 3) Ausser der Strangbildung von Nervenelemente, die sich ophthalmoskopisch dem Arteria hyaloidea ähnliches Aussehen darstellt, waren noch dazu einzeln Bulbuscyste und Linsentrübung kombiniert. 4) Mit dem Augenmissbildungen gleichzeitig fand man immer noch die Hydrocephalus imfolge der Entwickelungshemmung im Seite von Telencephalon; das heisst nicht anders als Persistens der microcephalischen und physiologische hydrocephalische Zustandes beim Embryo. 5) Alle Missbildungen dieses Stammes müssen von der Entwickelungshemmung der Augenblase herbeigeführt sein. 6) Die Entwickelungshemmungen im Gebiete von Auge und Gehirn sind ohne Zweifel auf die Folgezustände des Entwickelungsenergiemangels im Zentralnervensysteme zurück zuführen. 7) Beim gesunden Organismus kann noch die Entwickelungsenergie nicht immer gleich sein.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489