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| 著者 |
Akiyama, Seiroku
Okayama University
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| 抄録 | Uberall springt die Veranderung im Falle des Galvanisationsversuches in die Augen, wenn man sie mit der der Kontrolle vergleicht. Dies ist nicht bloss auf die Wirkung der Warme zurtickzuftihren, sondern die Annahme lieogt nahe, dass die Wirkung der Salze durch den elektrischen Strom gefordert wird, indem die kataphorisch bewegenden Ionen leicht in die Zelle eindringen konnen. Dabei macht sich ein physiko-chemischer Vorgang geltend, der eine Veranderung der kolloidalen Zellsubstanz zur Folge hat. Die alkalischen Kationen dringen mit Wasser zusammen in den Zelleib ein. Dies wird zum Anlass einer Aufquellung der Zellen wobei die Nisslschen Kornchen sich nicht zu grosseren Kornchen vereinigen konnen, sondern durch eine Wasserschicht getrennt als feine Granula zuruckbleiben. Diese Veranderung ist bei Anwendung von Kaliumsalzen am bedeutendsten, und zwar deshalb, weil K-Ion eine grossere Wanderungsgeschwindigkeit hat und infolgedessen leicht in die Zelle eindringen kann. Dasselbe gilt auch fur NH-Ion, welches ein sehr grosses Eindringungsvermogen hat und auf die. Zelle noch starker wirkt als K-Ion. Dagegen dringen die lonen der Erdalkalien im allgemeinen nur schwer in den Zelleib ein, bleiben vielmehr eine Zeit lang ausserhalb der Zelle, der sie Wasser entziehen. Die Folge davon ist, dass die Zellen zusammenschrumpfen uud in ihrer Umgebung eine Lucke entsteht. Die Nlsslschen Schollen werden durch Mangel an Wasser dichter, sodass die ganze Zelle in die Pyknose verfallt. Diese Veranderung ist im Falle von Ca" am starksten, wahrend sie im Falle von Mg" in den Hintergrund tritt, sodass die Wirkungsstarke sich folgendermassen reihen lasst : Ca">Sr">Ba">Mg". Die Kationen der Schwermetallsalze haben im allgemeinen die Eigenschaft, Kolloide koagulieren zu lassen und als Protoplasmagift zu wirken ; vor allenl zerstOren Cu" und Ni" die Zellmembrane. Die Anionen haben uberhaupt die Eigenschaft, die Plasmahaut zu lockern und das Kolloid des Zelleibes aufquellen zu lassen. Verschie dene strukt,uelle durch sie verursachte Veranderungen beruhen nur auf verschiedene Graden ihrer Wirkung, die bei den Haloiclen und Salzen der organischen Sauren am starksten ist. Die mehrwertigen Anionen, wie S04", vermbgen nur mit Schwierigkeiten in die Zelle hineinzugelangen. Daher wirken sie auf die Zelle wasserentziehend, was zur Folge hat, dass jede Zelle von einer Lticke umgeben ist. Fe(CN)6"", ein zusammengesetztes lon, hat ein grosses Gewicht und kann fast gar nicht in die Zelle eindringen, wobei die Zelle keine nennenswerte Veranderung erleiclet. Im Gegensatz zu den Anionen, dle auf die Zellen aufquellend wirken, haben die Kationen im allgemeinen die Eigenschaft, das Zellkolloid koagulieren zu lassen, weil ihre elektrische Ladung der des let,zberen geracle entgegesetz ist. Doch sind sie mehr oder weniger mit einer Wasserhtille versehen, welche die Zellen anschwellen lasst, und diese Folgeerscheinung macht, sich vor allenl im Falle von K und NH4 geltend. Was Vakuolen im Zelleib anbetrifft, so decken sich meine Befuncle mit denen von Izawa und Carrado nur wenig, indem die Vakuolen in meinen Fallen in den Hintergrund treten, was wahrscheinlich darauf zuruckzufuhren ist, dass ich bei meinen Versuchen einen viel schwacheren elektrischen Strom anwendete.
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| Amo Type | Article
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| 出版物タイトル |
Arbeiten aus der Medizinischen Universität zu Okayama
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| 発行日 | 1929-06
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| 巻 | 1巻
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| 号 | 2号
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| 出版者 | Okayama University Medical School
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| 開始ページ | 278
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| 終了ページ | 298
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| NCID | AA00508452
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| 資料タイプ |
学術雑誌論文
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| 言語 |
ドイツ語
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| 論文のバージョン | publisher
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| 査読 |
有り
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