Journal of Okayama Medical Association
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免疫反應ニ於ケル阻止帯現象ノ成立機轉ニ關スル研究(第1報)補體轉向現象ノ成立機轉ニ關シテ發表セラレタル諸説ニ對スル批判

Kosaka, Sumiji
Thumnail 53_1624.pdf 1.8 MB
Abstract
Es wurde schon durch viele Autoren das Hemmungsphänomen bei Antikörperüberschuss bestätigt und besonders bei Bakteriolysine als Neisser-Wechsbergsches Phänomen angenommen. Doch gibt es viele Meinungsverschiedenheit über die Entstehungsweise dieser interessanten Erscheinungen. Daher untersuchte Verfasser gründlich die baktericide Wirkung des Normal-und Immunserums von Kaninchen, wobei letzteres mit Metchinikoffvibrionen auf verschiedene Weise vorbehandelte wurde. 1) Es ist nötig ein Tröpfchen Bouillon bei diesem Versuch zuzusetzen, um Vibrio Metchinikoff bei Nachkultm noch stark wachsen zu lassen, weil es im Kochsalzmedium bei der baktericiden Probe nur durch Ernährungsmangel zu Grunde geht. 2) Trotz verschiedener Immunisierungsweise, wie intravenös, intraperitoneal, intracutan oder subcutan fand Verfasser immer bei schwach verdünntem Sesumteil je nach der Antikörpermenge das Hemmungsphänomen. a) Auf dieses Hemmungsphänomeu folgt durch den wirksamen Serumteil die Bakterienabtötnng. 15 Minuten Digerierung genügen für diese baktericide Serumwirkung bei Bakterien, Immnnserum und Komplement im 37C° Brutofen, weil man bei Digerierung von 15 Minuten bis 3 Stunden immer die Hemmungszone und wirksame Zone sieht. b) Die baktericide Serumwirkung und das Hemmungsphänomen schwanken je nach verschiedener Injektionsweise und Injektionsmenge. Um ein wirksames Immunserum zu bekommen, mass man eine genügende Bakterienmenge durch intravenöse Injektion herstellen. Es gibt in bezug auf Bakteriolysinbildung bei Versuchstieren keinen grossen Unterschied zwischen lebendigen oder abgetoteten Bakterien. c) Als Komplement erhält man auch dieselbe Wirkung mit Meerschweinchen und Kaninchenserum. 3) Die Wirkung des normalen, nicht immunisierten Kaninchenserums ist schlechter als die des Immunserums, weil die Antikörpermenge sehr gering ist, doch erhielt Verfasser das Komplementablenkungsphänomen im sehr schwach verdünnten Serumteil aus der Kolonienzahl. 4) Die Komplementwirkung erfolgt beim Bakteriolysinversuch sekundär als Immunkörperwirkung, daher ergibt sich kein grosser Unterschied zwischen 10 bis 100 facher Verdünnung von Meerschweinchenserum. Dies gilt auch für normale Bakteriolysine. 5) Gibt man nach der Digerierung erst Immunserum und Komplement und dann Bakterien hinzu oder nach der Digerierung erst Immunserum und Bakterien und dann das Komplement, so ergibt sich merkwürdigerweise gegenüber der normalen Digerierungsweise kein Unterschied in bezug auf das Resultat, weil im beinahe das gleiche Hemmungsphänomen im schwach verdunnten Serumteil und im baktericiden Serumteil bei demselben Immunserum auftritt. Aus diesem Versuch kann man vorliegende Angaben ausschliessen; die Entstehung der Hemmungszone durch die Bindung zwischen Antikörperüberschuss und Komplement oder durch Agglutination mit Immunkörperwirkung auf Bakterien. Daher untersuchte Verfasser näher die Beziehung zwischen Antikörpermenge und Bakterienmenge bei diesem interessanten Phänomen und wird noch ausführlicher als bei den vorliegenden Versuchen in den folgenden Mitteilungen berichten.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489