Journal of Okayama Medical Association
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二十日鼠氣管枝粘膜ニ於ケル濱崎氏特殊耐酸性顆粒ノ研究(第IV報)本顆粒ノ人工氣胸ニ對スル態度ニ就テ

Matuda, Kunisige
Thumnail 52_2192.pdf 737 KB
Abstract
In der letzten Mitteilung berichtete Verf. eingehend über das Verhalten der spezifischen säurefesten Granula gegen Eingriffe mit Äther und anderen verschiedenen pharmazeutischen Gasen. Die Wirkungen dieser Gase greifen dabei die Granula fast direkt an. Diesmal wurde die Untersuchung mit künstlichem, einseitigem Pneumothorax bei Mausen durchgefuhrt, um die Einflüsse auf die Granula bei den durch mechanische Schädigung verursächten Veranderungen des betreffenden Organs sowie bei den allgemeinen Veränderungen des Organismus festzuatellen. Beim Experiment wurden die Mäuse von fast gleicher Grösse (15-20g) in 2 Gruppen eingeteilt. Bei den Mausen der I. Gruppe wurde Rippenresektion ausgeführt: nämlich eine rechtsseitige Rippe wurde in der unteren Gegend der Vorderbrust ca. 3-4mm lang durchgeschnitten und mit Pinzette oder Schere wurde die Granulation jeden Tag beseitigt, um damit den Wundverschluss vermeiden zu können. Die Versuchstiere wurden 2, 4, 6, 8, 15, 22, 29, 32 und 36 Tage nach der Operation getötet. Bei den Mäusen der II. Gruppe wurde Luftinjektion in die Pleurahöhle ausgeführt: an der gleichen Stelle der Brust (rechts, vorn, unten) wie bei der Rippenresektion liess man Luft in die Pleurahöhle mit einer Spritze solange einströmen, bis der intrathorakale Druck sich mit dem atmosphärischen ausglich; nach je 3 Tagen wiederholte man die Lufteinspritzung in der gleichen Weise und tötete die Tiere 7 Tage (nach zweimaliger Lufteinspritzungen), 10 Tage (3 mal) und 13 Tage (4 mal) nach der ersten Lufteinspritzung. Ausserdem wurden der Pneumothorax von 50 Tagen Dauer auf erstere Methode und die Pneumothorax von 25 sowie 39 Tagen Dauer auf letztere Methode geprüft. Die Materialien beider Gruppen wurden nach der Hamazakischen Methode mit Cr-, Cu- und Hg-Fixierungsgemisch gehärtet und danach Paraffinschnitte hergestellt. Bei der Färbung kamen die KFJ-Methode, zum Teil Anilinwasser-Dahlia-Methode und Hämatoxylin-Eosin-Färbung zur Anwendung. Schlüsse. 1) Beim künstlichen, einseitigen Pneumothoran der Maus nehmen die spezifischen säurefesten Granula der Bronchialschleimhaut im allgemeinen an Zahl ab. Die zahlenmässige Abnahme der Granula ist bei der behandelten Brustseite viel deutlicher. 2) Beim Pneumothorax durch Rippenresektion scheint die Abnahme der Granula hochgradiger zu sein als bei dem durch Lufteinspritzung. 3) Beim künstlichen Pneumothorax nehmen die Cr-, Cu- und Hg-Granula in jedem experimentellen Fall in fast gleichem Masse miteinander an Zahl zu oder ab, dabei sieht man in dieser Beziehung keine bestimmte Ordnung wie bei der Ätherinhalation. 4) Beim kunstlichen Pneumothorax zeigen sich bei den Granula Zerfall und Schwund in mannigfaltigen Verlaufen, aber diese Veranderungen kommen relativ langsam und leichtgradig zustande. 5) Die Wiederherstellung der Granula geschieht auch relativ langsam und ein Teil der gröberen scheint von dem unmittelbaren Übergang des säurefest umgewandelten Kerns herzurühren. 6) Ein Teil der durch Pneumothorax beeinflussten Granula geht in braunes Pigment über.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489