Journal of Okayama Medical Association
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「クラーレ」,「テトロドトキシン」,「ストリヒニン」,「ヴエラトリン」及ビ亞硝酸「ナトリウム」ノ末梢血管作用ニ就テ

Kunisho, Kaoru
47_531.pdf 9.73 MB
Abstract
Die peripheren Gefässwirkungen dieser Gifte wurden am Kaninchenohr und Froschschenkelpräparat studiert. Die Wirkungen an den beiden Gefässarten wurden im wesentlichen als gleich gefunden, obwohl sie in Einzelheiten ab und zu etwas von einander abweichen. Curare zeigt in kleinen Konzentrationen eine gefässerweiternde Wirkung, die, wie man annimmt, auf der Lähmung der sympathischen Vasokonstriktoren beruht. Durch mittelre und grosse Konzentrationen wird auch infolge der Muskelreizung eine beträchtliche Kontraktion hervorgebracht. Tetrodotoxin bewirkt in kleinen Konzentrationen anfangs infolge der Reizung der Vasodilatatoren eine Erweiterung und dann infolge der Reizung der Vasokonstriktoren eine Kontraktion. Bei grossen Dosen (0.1%) wird eine starke Gefässkontraktion beobachtet. Strychnin ruft in kleinen Dosen (0.005%) durch die Reizung der sympathischen Vasokonstriktoren eine Gefässkontraktion und in mittleren durch die Lähmung derselben Nerven eine Erweiterung hervor. In grossen Dosen zeigt es am Kaninchenohrgefäss zuerst durch den Muskelreiz eine starke Kontraktion oder von Anfang an durch desseh Lähmung eine hochgradige Erweiterung. Am Froschgefäss wird keine Muskellähmung wahrgenommen. Natriumnitrit bedingt an den beiden Gefässen eine Erweiterung, welche als Folge der Muskellähmung angesehen werden kann. Veratrin zeigt am Kaninchenohrgefäss infolge der Reizung der Vasodilatatoren und konstriktoren eine erweiternde und verengernde Wirkung. Am Froschgefäss übt es dagegen nur eine konstriktorische Wirkung aus, die auf die Reizung der Vasokonstriktoren zurückgeführt wird.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489