Journal of Okayama Medical Association
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新芳香性「グアニヂン」誘導體ノ蛙ニ於ケル麻痺作用竝ニ骨骼筋ニ對スル作用比較研究

Yamauchi, Shigeo
47_321.pdf 12.1 MB
Abstract
Die zum Versuche herangezogenen neuen aromatischen Guanidinderivate sind α-Phenyläthylguanidin, p-Methoxybenzyl-guanidin, Phenyloxyäthylguanidin, p-Oxyphenylguauidin, p-Oxybenzylguanidin und 3, 4-Dioxybenzylguanidin. Zuerst wurden die minimalen Dosen, die den Frosch in eine dauernde Rückenlage versetzen können, als Massstab für die lähmende Wirkung ermittelt. Dabei ist α-Phenyläthylguanidin am stärksten, und es folgen der Reihe nach: p-Methoxyb.>Phenyloxyä.>p-Oxyphenyl.>p-Oxybenzyl.>3, 4-Dioxyb. Am Nervenmuskelpräparate des Frosches rufen sie alle im Gegensatz zu Guanidin keine fibrillären Zuckungen hervor. Sie zeigen eine lähmende Wirkung zuerst auf die motorischen Nervenendigungen und dann auf den Muskel selbst, und steigern inzwischen die Ermüdbarkeit des Muskels. Auf den Nervenstamm wirken sie viel schwächer als auf den Muskel. Vergleicht man diese Derivate in Bezug auf das Verhältnis der Konzentration, die die Nervenendigungen lähmt, zu derjenigen, die den Muskel unerregbar macht, so sind unter ihnen p-Methoxyb. und α-Phenyläthyl. auf die Nervenendigungen am elektivsten wirksam. Nächst diesen wirken p-Oxyphenyl. und p-Oxybenzyl. elektiv. Bei den 2 anderen ist der Unterschied zwischen dem Widerstand der Nervenendigungen und dem des Muskels noch klein. Nach der Stärke der lähmenden Wirkung auf die motorischen Nervenendigungen ist die Reihenfolge dieser Derivate derjenigen ganz gleich, die bei der Lähmung des ganzen Frosches erhalten wurde. Nach der Stärke der lähmenden Wirkung auf den Muskel selbst ordnen sich diese Derivate in der folgenden Reihe: α-Phenyläthyl.>3, 4-Dioxyb. und Phenyloxyäthyl.>p-Oxybenzyl., p-Methoxyb. und p-Oxyphenyl.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489