Journal of Okayama Medical Association
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消化器管ノ形態及ビ運動機能ニ關スル研究 第2報 本邦婦人結腸ノ形態的研究 第2篇 横行結腸ニ就テ

Honda, Minoru
Thumnail 45_2718.pdf 1010 KB
Abstract
Aus den röntgenologischen Untersuchungen des Querkolons bei 300 Japanerinnen, deren Verdauungskanal keinerlei organische Veränderungen gezeigt hatte, ergaben sich folgende Resultate. Das Kontrastmittel wurde hierbei in den Dickdarm per rectal eingeführt. Die Lage der untersuchten war die Rückenlage. 1) Der Verf. will das Querkolon in die folgenden 10 Typen einteilen: Typus 1. Rechtsseitige Steigbügelform. Typus 2. U-form. Typus 3. Beiderseitige Doppelflintenform. Typus 4. V-form od. r-form. Typus 5. Linksseitige Steigbügelform. Typus 6. W-form. Typus 7. Guirlandenform. Typus 8A. Komplizierte Form ohne ringförmige Abknickung. Typus 8B. Komplizierte Form mit ringförmiger Abknickung. Typus 9. Einfachform. Unter den oben genannten 10 Typen wird die rechtsseitige Steigbügelform in der überwiegenden Zahl angetroffen, während die komplizierte Schleifenform selbst nicht so selten ist. Das Querkolon ist in dem Falle öfters sehr kurz, wo S-Romanum und Colon descendens sich abnorm lang entwickeln. 2) Das Querkolon hat mit fortschreitendem Alter der Japanerin eine Tendenz zur Schleifenbildung. 3) Die Körperlänge selbst scheint keine Beziehung zu der Form des Kolons zu haben. 4) Die schwer wiegenden Frauen haben sehr selten die sog. U-form oder einen ptotiscben, absteigenden Schenkel des Querkolons. 5) Komplizierter Schleifentypus scheint eine Verstopfung zur Folge zu haben. 6) Man trifft den komplizierten Schleifentypus häufiger bei Multipara als bei Primipara. 7) Der ptotische Grad des Querkolons steht zu dem Alter, bzw. der Körperlänge in keiner Beziehung. 8) Die abgemagerte Frau hat einen stärker ptotischen Querkolon als die dicke. 9) Der ptotische Grad des Querkolons hat keine kausale Beziehung zur Verstopfung, daher soll man eine Ptose von 4 bis 7 Querfingerbreiten unterhalb des Nabels nicht als pathologisch betrachten. 10) Die Geburtsakte, mehr als 2 mal, scheinen eine Ptose des Querkolons hervor-zurufen. 11) Verf. scheidet die Formen der Flexurae hepatica bzw. lienalis wieder in 3 Gruppen, von denen die Doppelflintenform am häufigsten angetroffen wird. 12) Flexure lienalis liegt normalerweise höher als Flexura hepatica und die Höhendifferenz zwischen beiden Flexuren beträgt in der Mehrzahl der Fälle 1 bis 3 Querfingerbreiten. 13) Nur in 66 Fällen unter 300 beobachtete Verf. eine Abweichung, wo die beiden Flexuren in gleicher Höhe oder die Flexura lienalis tiefer als die Flexura hepatica lag. 14) Die Ptose der Flexuren ist ebenfalls von der Verstopfung selbst fast unabhängig.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489