Journal of Okayama Medical Association
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Walter氏臭素法ニヨル腦膜透過性測定成績

Kameyama, S.
Thumnail 45_2691.pdf 968 KB
Abstract
Verfasser untersuchte die Permeabilität der Meningen oder die Blut-Liquorschranke an Normalen und anderen verschiedenartigen Kranken nach der Walterschen Brom-methode, weiterhin auch die Beeinflussungen derselben durch die Säure- sowie Alkaligabe. Die Versuchs-resultate lassen sich, wie folgt, zusammengfassen: 1) Die Permeabilität der Meningen wurde bei Arteriosklerose, akuten Ence-phalitiden, schweren Zuckerkrankheiten, schweren Nephropathien, Salvarsanikterus und auch im Endstadium von Magenkrebs mehr oder weniger erhöht. Ausserdem schwankte sie bei schweren Diabetikern, sowie Nephlopathikern je nach der Schwere der Krankheit, und auch bei akuten Encephalitiden war die Permeabilitätssteigerung dann immer ausgeprägter, wenn die Untersuchung in einer um so früheren und frischeren Krank-heitsperiode vergenommen wurde. 2) Bei Hyperthyreoidismus, Neurasthenie und Parkinsonismus lag die Perme-abilität im fast gleichen Range wie bei Normalen, oder sogar eher niedriger. 3) Leichte Lungentuberkulosen, Pleuritiden, Peritonitiden, Beri-Beri und Aorten-aneurysms verhielten sich ganz wie normal. 4) Durch die Alkali-gabe erhielt die sonst gesteigerte Permeabilität der Meningen bei schweren Diabetikern und chronischen Nepbritiden eine Neigung zur Hemmung, während die Permeabilität der Normalen durch die Säure in keiner bestimmten Weise beeinflusst wurde. Hier dürfen wohl unter den Faktoren, die die Permeabilität der Meningen beeinflussen sollen, etwa die folgenden: Alterationen der kleinen Hirngefässe, kolloid-chemische Zustände des Blutes, Zustandsänderungen des retikulo-endotelialen Systems, Funktionslage des autonomen Nervensystems sowre auch der innersekretorischen Organe, besonders hervorgehoben werden.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489