Journal of Okayama Medical Association
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2-3血管毒ノ腎臟ニ及ボス組織的變化殊ニ上皮細胞ノGolgi氏裝置ニ及ボス影響ニ就テ

Inoue, Tomeo
Thumnail 45_2664.pdf 2.14 MB
Abstract
Bei Kanincben injizierte der Verfasser eine 5%ige Lösung von Baryumchlorid resp. Chininhydrochlorid oder eine 0,01%ige Histaminlösung unter die Haut, und zwar eine kleine, eine Mittere, und eine grosse Menge gesondert (pro Kg. Körpergewicht Baryum- und Chininlösung: 2 cc, 4 cc und 8 cc, Histaminlösung: 0,5 cc, 1 cc und 2 cc). Alle diese Versuchstiere wurden 20 Minuten nach Injektion getötet, um ihre Nieren teils durch Haematoxylineosinfärbung, teils Vermittelst der Uransilbermethode zu untersuchen Daraus ergibt sich das Folgende: Nach Baryuminjektion verengern sich die Blutgefässe in der Niere im allgemeinen, wobei die Zellen der Harnkanälchen anschwellen und lockerer werden, und ihr Golgischer Apparat damit in den Hintergrund tritt. Diese Veränderung kommt je dentlicher zum Vorschein, je man mehr die Injektionsmenge gebraucht. Das ebengesagte gilt auch für Histamininjektion, nur dass die Veränderung hier stärker als im Fall der Baryuminjektion zutage tritt. Etwas anders verhält sich die Chinininjektion, indem die Nierenblutgefässe sich nach Gebrauch der kleinen Menge leicht erweitern, wobei die Zellen der Harnkanälchen dichter werden im Gegensatz zum Falle der grossen Menge, wo die Nierenkappillaren sich verengern und die Nieren-zellen aufquellen. Dabei verhält sich der Golgische Apparat so, dass er in den dichten Zellen in die Augen springt, wahrend er in den aufquellenden lockeren Zellen in den Hintergrund tritt. Wenn die Nierenkapillaren sich verengern, so wird ihr flüssiger Inhalt nach äussen verdrängt, und tritt in die Nierenzellen ein. Die letzteren schwellen infolge dessen an und werden locker in Gegensatz zum Falle der Kapillarenerweiterung, wo die Zellen dicht werden.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489