Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

脾臟局所免疫ニ就キテ

Okazaki, Takuichi
44_539.pdf 1.35 MB
Abstract
Um die Frage der lokalen Antikörperbildung zu lösen, habe ich Antigene (Hühnerblutkörperchen und Rinderseurm) direkt in die Milz injiziert und die Antikörperbildung (Hämoagglutinin und Präzipitin) in der Milz selbst aus dem Organextrakt desselben untersucht, wobei als Kontrolle der Antikörpergehalt von anderen Organe (Knochenmark, Leber, Niere) in gleicher Weise bestimmt wurde. Daneben habe ich auch den Antikörpergehalt in der Milz bei normaler Immunisierungsweise untersucht, wie ich in vorliegender Arbeit eingehender darlegen werde. 1. Durch direkte Einführung von Hühnererythrozyten in die Milz des normalen Kaninchens wird in Milzextrakt das Hämoagglutinin schon nach 2 Tagen, also früher als bei einem anderen Organextrakt, nachgewiesen. Milzextrakt enthält nur 1/2-1/4 der im Blutserum vorhandenen Menge von Hämoagglutinin. Bei lokal immunisierter Milz kann man aus dem Extrakt desselben das Hämoagglutinin schon bei Serumtiter 1:20-1:40 nachweisen, während es bei intravenös immunisierten Kaninchen im Milzextrakt bei Titer 1:160 (Serumtiter) schwer nachweisbar ist. Nach 3-6 Tagen lokaler Immunisierung kann man auch den Antikörpergehalt in Milz und Blut als erhöhnt nachweisen, dabei ist der Antikörpergehalt des Milzextraktes höher als in anderen Organen. 2. Ich habe die Milz des Versuchstieres in der Mitte festgebunden und einen Teil desselben mit Antigen injiziert und den Antikörpergehalt in beiden Teilen nach 4-6 Tagen bestimmt. Dabei ist der Hämoagglutinintiter im injizierten Teil immer viel höher als im nicht injizierten Toil. 3. Bei der intravenösen Immunisierung ist der Hämoagglutinintiter im Knochenmark viel höher als in den verschiedenen anderen Organen, wobei die Hämoagglutininmenge nur 1/2-1/4 der im Blutserum vorhandenen Menge ist. Dagegen ist er bei lokaler Immunisierung in der Milz immer niedriger als der Titer des Milzextraktes selbst. 4. Um die Lokalantikörperbildung in der Milz noch genauer zu studieren, habe ich in den vorbehandelten Tieren (1 mal intravenös sensibiliert) physiologische Kochsalzlöosung oder Rinderserum statt Hühnerrote in gleicher Weise direkt in die Milz injiziert oder die Antigene in Leber und Niere des Versuchstieres eingespritzt, und den Hämoagglutiningehalt im Milzextrakt beobachtet. In beiden Fällen habe ich keinen erhöhten Hämoagglutiningehalt in der Milz gefunden. 5. Bei der Untersuchung mit Präzipitin habe ich die gleichen Resultate wie bei Hämoagglutinin erzielt. Dabei wurde als Antigen Rinderserum benutzt und der Titer des Präzipitins nach der Verdünnungsmethode genau bestimmt. In einigen Fällen habe ich eine Verschiedenheit der Bindungszone des Präzipitins im Blut und im Milzextrakt beobachtet, die für die lokale Antikörperbildung in der Milz einen Beweis abgeben dürfte, weil bei intravenöser Immunisierung beide immer gleich sind.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489