Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

腦脊髓膜腔内ニ注射サレタル「カルミン」細胞ノ蝸牛殼導水管内網状組織ニ對スル親和性ニ就テ 各種臟器竝ニ組織ニ對スルレ組織球ノ親和性ニ就テ (其6)

Watanabe, Masao
Konisi, Nobuo
Thumnail 44_2708.pdf 1.97 MB
Abstract
Bezüglich der Untersuchungen über die Funktion des Aquaeductus cochleae und über das Wesen des weichen Gewebes innerhalb dieses Ductus gibt es bisjetzt wenige Forschungen, soweit wir aus dies bezüglichen Literatur ersehen können; wir haben keine bestimmte Theorie in dieser Hinsicht. Im vorigen Jahre gelang es M. Tanaka, ohne dass Entkalkung der Knochenschale das weiche Gewebe innerhalb des Aquaeductus cochleae herauszunehmen und den feineren Bau dieses Gewebes zuanalysieren. Nach dieser Untersuchung hat er seine Ansicht veröffentlicht, dass der weiche Teil innerhalb des Aquaeductus cochleae dem retikuloendothelialen-system gehören muss. Durch Nachprüfungen und Nachträge seiner Arbeit vereinigten wir uns mit seiner Ansicht. Schon bei der früheren Untersuchungen über die epitheloiden Histiozyten der Cerebrospinalmeningen, bei welcher Karminzellen in den Subarachnoidealhöhle eingeführt wurden, konnte M. Watanabe feststellen, dass die in den Cerebrospinalhöhle eingewanderten Histiozyten wieder in die Cerebrospinalmeningen zurückkehren können. Ausserdem, bei dieser Untersuchungen beschäffigten wir uns weiter, ob die injizierten Karminzellen in den weichen Teil innerhalb des Aquaeductus cochleae gelangen können oder nicht. Durch diese Untersuchung haben wir bestätigen, dass die Karminzellen tatsüchlich in das weichen Gewebe gelangen können. Und zwar 8 St. bis 2 Tage nach der Injektion stellen die Karminzellen in dem weichen Gewebe einen Karmingranulafreien, schmalen Protoplasmasaum dar, von welchem aus sich häufig einige sehr zarte Fortsätze entfalten. Die Fortsätze werden allmählich mächtig, und die Karminzellen nehmen stern-oderspindelförmige Gestalt an und dann kommen 3 bis 5 Tage nach der Injektion mit den Fortsätze der Retikulumzellen des weichen Gewebes in Verbindung, um sich nun dem Retikulumzellen-netz einzufügen. Die Kerne solcher Karminzellen vergrösserten sich rundlich oder oval und zeigten eine diffuse Chromatinsubstanz. Nun ist es aber wohl unmöglich, solche Karminzellen streng zu differenzieren, wenn man die vorher Vitalgespeicherten Karmingranula nicht in Betracht zieht. Aus den obigen Befunden wollen wir schliessen, dass die in die Cerebrospinalhöhle eingewanderten Histiozyten wieder sowohl in die Cerebrospinalmeningen als auch in das Retikulumgewebe innerhalb des Aquaeductus cochleae zurückkehren können.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489