Journal of Okayama Medical Association
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所謂“Histaminase”ト2-3ノHistamin作用ニ就テ

Baba, Takeo
Thumnail 44_54.pdf 16.8 MB
Abstract
Die sog. Histaminase von Best und Mc Henry, welche sich in verschiedenen Tierorganen vorfindet und durch die Aktion von Histamin vernichtet wird, wurde zuerst von Best schon im 1929 angegeben. Der Verfasser untersuchte hauptsächlich beim Meerschweinchen, ob derartige Substanzen in der verschiedenen Organen (Niere, Leber, Milz, Lunge und Uterusmuskeln) vorhanden seien. Er stellte auch einige Versuche an über die Wirkungsweise von Histamin und kam zu folgenden Resultaten. 1) In verschiedenen Organen von Meerschweinchen findet man eine Substanz, welche die Aktion der Histamin vernichtet. Solche eine Substanz ist niemals im Uterus und in der Lunge nachweisbar. 2) Die Substanz, die das Histamin inaktiviert, ist streng spezifisch. Sie ist thermostabil, aber im Sauerstoffreien Zustande sowie auch im Gegenwart von KCN unwirksam. In mehreren Punkten sie ist enzymähnlich, aber das ist noch nicht sicher festgestellt. Betreffs der Wirkungsweise des Histamins macht er auf folgende Punkte aufmerksam. 1) Die Wiederkehr des gesunkenen Blutdruckes durch Histamin nimmt einen logarithmischen Verlauf. 2) Auf die Gefässe der Nierenglomerulus und der Schwimmhaut des Frosches wirkt das Histamin erweiternd. Auf die mit Ringer durchgespülte Froschschenkel-gefässe, die gewöhnlich maximal erweietert sind, wirkt es verengend. Wenn aber diese Gefässe, vorher in irgendeiner Weise z. B. mit Adrenalin verenget worden sind, dann wirkt das Histamin erweiternd. Dasselbe gilt auch von den Schenkelgefässen der Katze.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489