Journal of Okayama Medical Association
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「エフエドリン」卜「ミドリアチン」トノ作用ノ比較竝ニ「エフエドリン」作用ノ特性ニ就テ 第2: 諸種摘出臟器ニ對スル作用

Kinoshita, Masayuki
Thumnail 43_581.pdf 5.61 MB
Abstract
In der vorigen Mitteilung hat Verf. auf Grund seiner Versuche an verschiedenen Gefässpräparaten darauf hingewiesen, dass Ephedrin in der erregenden Wirkung auf die hemmenden, also hier vasodilatatorischen Sympathikusfasern stärker ist, als Mydriatin und Adrenalin, während Mydriatin in der Wirkung auf die fördernden stärker ist als Ephedrin und seiner Wirkungsweise nach dem Adrenalin näher steht als Ephedrin. Im Anschluss daran wurde hier weiter die Wirkung dieser beiden Substanzen auf einige überlebende glattmuskelige Organe unter Vergleich mit der des Adrenalins untersucht. 1. Ephedrin und Mydriatin wirken auf den Kaninchendünndarm hemmend. Diese Wirkung kann auf Grund des Verhaltens zu der Wirkung des Acetylcholins und Bariums auf eine Reizung der hemmenden Sympathikusfasern zurückgeführt werden. Bei hohen Dosen von Ephedrin aber wird eine Muskellähmung nachgewiesen. Die hemmende Wirkung scheint bei Ephedrin etwas stärker zu sein als bei Mydriatin. Wenn sie mit Hilfe derjenigen Konzentration des Acetylcholins, die die Hemmung eben ausgleichen oder verhindern kann, verglichen wird, so iet Ephedrin bestimmt 2 mal so stark wie Mydriatin. Verglichen mit der Wirkung des Adrenalins ist die Wirkung der beiden Gifte weit schwächer, da die wirksame Minimalkonzentration etwa 500 mal so gross ist wie die des Adrenaline. Aber auf die Wirkungsdauer bezogen ist die Wirkung der beiden Gifte, besonders die des Ephedrins, der des Adrenalins weft überlegen. 2. Auf den Kaninchenuterus wirken die beiden Gifte gleichfalls erregend. Diese Wirkung des Ephedrins wird bei niedrigeren Konzentrationen teils auf die Reizung der fördernden Sympathikusfasern teils auf die des Muskels, und bei höheren Konzentrationen nur auf die des Muskels zurückgeführt. Dagegen scheint das Mydriatin eine reine Wirkung auf die fördernden Sympathikusfasern zu haben, welche bei hohen Konzentrationen in ihrer Reizwirkung auf die hemmenden übergeht. Die Wirkungsintensität der beiden Mittel ist der des Adrenaline weit unterlegen, da ihre wirksame Minimalkonzentration 1000-2000 mal so gross ist wie die des letzteren. 3. Auf den Rattenuterus üben die beiden Gifte eine hemmende Wirkung aus. Erst in sehr hohen Dosen wirken sie erregend, wobei Ephedrin etwas früher ale Mydriatin erregend wirkt. Die erstere Wirkung wird als eine sympathischer Natur aufgefasst, während die letztere ale eine muskulärer Natur angesehn wird. Auffallend ist, dass die hemmende Wirkung des Ephedrins überaus stark ist; seine wirksame Minimalkonzentration (0.00001%) ist etwa 50 mal so klein wie die des Mydriatins, und nicht weit von der des Adrenalins entfernt. Dazu hält die Wirkung des Ephedrins sehr lange vor. Wird sie mit Hilfe des antagonistisch wirkenden Acetylcholins verglichen, so ist die ausgezeichnete hemmende Wirkung noch klarer zu demonstrieren. 4. Die Wirkung der beiden Gifte auf den Detrusor der Kaninchenblase verhält sich fast ebenso wie die auf den Rattenuterus. Auf diesen wirken sie durch Reizung der hemmenden Sympathikusendigungen auch hemmend und erst in grossen Dosen durch Reizung des Muskels selbst erregend. Die hemmende Wirkung des Ephedrins ist auch ebenso sehr ausgesprochen wie beim Rattenuterus. Sie tritt schon in sehr kleinen Konzentrationen (0, 000003%) auf und ist 30 mal so stark wie die des Mydriatins, übertrifft sogar in der Dauerhaftigkeit die des Adrenaline. 5. Bei allen genannten Organen ist die Wirkung des Ephedrins und des Mydriatins der des Adrenaline gleich. Ihre Hauptwirkung üben sie auf die sympathischen Nervenendigungen aus, während sie in hohen Dosen den Muskel angreifen. Dabei ist zu bemerken, dass die Wirkung des Ephedrins auf die hemmenden sympathischen Nervenendigungen überaus stark ist, während die Wirkung desselben auf die fördernden sehr schwach ist. Die ausgezeichnete antiasthmatische Wirkung dieses Mittels kann dadurch ohne weiteres erklärt werden. Die Muskelwirkung ist auch bei Ephedrin stärker als bei Mydriatin and bei bestimmten Organen, wie beim Kaninchenuterus ziemlich stark ausgeprägt. Deshalb steht Mydriatin in seiner Wirkung dem Adrenalin näher als Ephedrin. Das in der I. Mitteilung Gesagte wird also auch hier völlig bestätigt.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489