Journal of Okayama Medical Association
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脾臟ノ「レントゲン」照射ニ因ル血液ノ形態學的變化竝ニ其本態ニ關スル實驗的研究(第2囘報告)脾臟ノ「レントゲン」照射ニ因ル血液ノ形態學的變化ノ本態ニ關スル實験

Tanaka, Sadao
Thumnail 42_713.pdf 7.37 MB
Abstract
In der I. Mitteilung habe ich mich mit der durch die Milzbestrahlung hervorgerufenen Veränderung des Blutbildes im Detail beschäftigt, wobei ich fand, dass in ihr die Steigerung des Linksverschiebungsindex und die Vermehrung der retikulierten Erythrozyten eine Rolle spielen. Auf Grund dieser Tatsache habe ich betont, dass das Wesen der Veränderung des Blutbildes auf die Erregung des Knochenmarkes zurückzuführen sein muss. Um diesen Gedankengang zu erhärten, habe ich unter Gebrauch erwachsener Kaninchen die 5 folgenden experimentellen Untersuchungen vorgenommen. a. Injektionsversuch mit Serum von Kaninchen, bei denen die Milz mit Röntgen bestrahlt wurde. b. Injektionsversuch mit artfremdem Eiweiss, Caseosan. c. Untersuchung der histologischen Veränderung der blutbildenden Organe durch die Milzbestrahlung. d. Untersuchung der histologiscnen Veränderung der blutbildenden Organe durch die oben erwähnten Seruminjektion. e. Vergleichende Untersuchung des Blutbildes in den peripheren Venen und desjenigen in der Vena cava, welche zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Milzbestrahlung mit strengster Sorgfalt untersucht wurden. Die Resultate der Untersuchungen können in folgender Weise zusammengefasst werden: 1. Was das Wesen der durch die Milzbestrahlung herbeigeführten Veränderung des Blutbildes anbelangt, so ist es in der durch die Bestrahlung erfolgten Zerstörung der Blutkörperchen und in der durch Zerstörungsprodukte dieser Blutkörperchen und des Milzgewebes, Leukotoxin, eintretenden Erregungswirkung des Knochenmarkes zu suchen, also nicht in der Schwankung der Blutverteilung, wie von einigen Autoren betont wurde. 2. Im Hinblick auf die Veränderung des Blutbildes und ihr Wesen ist die biologische Wirkung der Röntgenstrahlen also wirklich nichts anderes als eine schädigende Wirkung. Daher kann das Dasein der sogenannten Reizdosis von Stephan nicht anerkannt werden und ist die scheinbar als Reizwirkung der Röntgenstrahlen anzusehende Erscheinung nichts anderes als die der schädigenden Wirkung nachfolgende sogenannte sekundäre Reizwirkung. 3. Nach den oben angegebenen Resultaten kann man behaupten, dass das Gesetz von Arndt-Schultz dann als Ganzes nicht anwendbar ist, wenn man es beim Studium der veränderung des Blutbildes durch die Röntgenbestrahlung erörtert.
Note
原著 ; 正誤表あり
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489