Journal of Okayama Medical Association
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脾臟ノ「レントゲン」照射ニ因ル血液ノ形態學的變化竝ニ其本態ニ關スル實驗的研究(第1囘報告)脾臟ノ「レントゲン」照射ニ因ル血液ノ形態學的變化

Tanaka, Sadao
Thumnail 42_647.pdf 8.42 MB
Abstract
Mit der Erforschung der durch Röntgenbestrahlung der Milz hervorgerufenen morphologischen Veränderung des Blutes habe ich mich unter folgender Einteilung beschäftigt: a. Die Einzelheiten der Veränderung. b. Die Beziehung der Veränderung zu der Röntgendosis. c. Das Wesen der Veränderung. d. Geltung oder Nicht-Geltung des biologischen Gesetzes von Arndt-Schultz beim Studium dieser Veränderung. Inbezug auf die oben erwähnten vier Punkte sind die Meinungen der Autoren so verschieden, dass man nicht imstande ist, eine Übereinstimmung zu finden. Um über die unbestimmten Punkte Aufklärung zu geben, habe-ich bei 43 Fällen von männlichen erwachsenen Kaninchen diesbezügliche experimentelle Untersuchungen und zwar in folgender Weise vbrgenommen: Bei 37 von den 43 Fällen führte ich these Untersuchungen nach Milzbestrahlungen von 5 Gruppen (von 1 bis 1/8 H. E. D.) und bei je 3 Fällen als Kontrollversuch nach Fixierung des Körpers und nach Bestrahlung der Gegenseite der Milz aus. Was die morphologische Veränderung des Blutes anbelangt, so wurde sie bis zum 40 Tage mittelst der Differenzierung von Schilling, des Leukozytenindex von Bock und des Linksverschiebungsindex berechnet. Dazu kam die genaue Untersuchung des Hb-gehalt, der Zahl der Erythrozyten, der retikulierten Erythrozyten und der Blutplättchen. Die Resultate können in folgender Weise zusammengefasst werden: 1. Das Blutbild der Kaninchen erfährt im allgemeinen eine grosse physiologische Schwankung, deswegen kann man schon durch blosse Fixierung des Körpers eine Veränderung der Arten der Leukozyten hervorrufen, was im allgemeinen auf die sog. Verschiebung der Blutverteilung zurückzuführen ist. 2. Um von dieser physiologischen Schwankung die durch Röntgenbestrahlung herbeigeführte Veränderung zu unterscheiden, sollte man sich an den Linksverschiebungsindex anlehnen. 3. Wenn man die Milz der Kaninchen mit einer Bestrahlungsdosis über eine bestimmte Dosis hinaus bestrahlt, so kann man die Veränderung der Arten der Leukozyten in einem etwa dauernd bestimmten Zustand halten. Sie lässt sich in 4 Phasen einteilen, von denen sich die folgenden zwei, die einige Stunden nach der Bestrahlung eintretende Leukozytose und die nach 1 bis 5 Tagen eintretende Leukopenie, am deutlichsten ausprägen. Ferner kann eine Steigerung des Linksverschiebungsindex in alien Fällen beobachtet werden. 4. Die Dosis der Milzbestrahlung und die Veränderung des Blutes geben miteinander parallel. Je grösser die Bestrahlungsdosis ist, desto deutlicher wird die Veränderung des Blutbildes. Was den Linksversehiebungsindex anbelangt, so steht er im gleichen Verhältnis wie die letztere. Es ist auch zur Wiederholung der Veränderung um zo längere Zeit nötig, je grösser die Dosis ist. Bei der kleinen Dosis wie 1/8 H. E. D. ist die Veränderung so klein, dass sie von dem Blutbildes der bestrahlten Fälle nicht unterschieden werden kann. 5. Die roten Blutkörperchen vermindern sich durch die grosse Dosis, jedoch kann man bei der kleinen Dosis keine merkbare Veränderung beobachten. Der Hb-gehalt erfährt auch keine bestimmte Veränderung. Nur der Prozentsatz der retikulierten Erythrozyten zeigt bei allen Fällen eine Steigerung, abgesehen von einem mit grosser Dosis (1 H. E. D.) bestrahlten Falle, der ein leichtes Steigerungsstadium zeigte, um danach zum Absinken zu neigen. Die Veränderung der Blutplattchen ist unbestimmt. 6. Die Veränderung bei der Bestrablung der Gegenseite der Milz ist nur leichten Grades, und zwar erreicht sie nur ca 1/3 derjenigen bei der Milzbestrahlung, daher kann ein deutlicher quantitativer Unterschied mit Sicherheit gefunden werden. Wenn man die oben erwähnte Zusammenfassung überblickt, so kann man erkennen, dass die Bestrahlung mit kleiner Dosis nicht nur imstande ist, keine Reizwirkung zu verursachen, sondern auch die Veränderung des Blutbildes ganz mit der Dosis parallel zum Vorschein kommt. Daher kaun behauptet werden, dass die biologische Wirkung der Röntgenstrahlen unmittelbar nichts anderes als eine schädigende Wirkung darstellt; demnach ist es schwer, das Gesetz von Arndt-Schultz, wie es ist, anzuwenden. Zu erwarten ist, dass ich in der II. Mitteilung auf diesen Punkt weiter eingehe, nachdem ich das Wesen der Veränderung des Blutbildes klar gemacht habe.
Note
原著 ; 正誤表あり
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489