Journal of Okayama Medical Association
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交感神經作用ト組織細胞ノ滲透性トノ關係ニ就テ

Yasutake, Teruichi
Thumnail 40_1983.pdf 347 KB
Abstract
Es ist schon lange bekannt, dass die sekretorischen Organe mit dem vegetativen Nervensystem sehr innig verknüpft sind, dass z. B. die Erregung des vagus gewöhnlich die Drüsentätigkeit beschleunigt, während im Gegensatz dazu die des Sympathicus diese Tätigkeit herabsetzt. Ueber das Wesen der Abhängigkeit von der Permeabilität der Drüsenzellen und der Innervation des vegetativen Nervensystems ist man sich bis jetzt noch gar nicht klar. Einige Autoren sehen den Sympathicus als einen die Drüsen hemmenden Nerv an, andere betrachten ihn auch als sekretorischen Nerv. Unter Leitung von Prof. Asher habe ich folgenden Versuch über den Einfluss der sympathischen Innervation auf die Permeabilität der Drüsenzellen gemacht, den ich kurz mitteilen möchte. Als Versuchstier brauchte ich ausschliesslich das Kaninchen, weil man an diesem Tier den sympathischen Nerv, der die sekretorischen Fasern der Speicheldrüse enthält, am Hals isoliert reizen kann. 1. Vorprobe. Zuerst wurde durch subcutane Injektion von Pilocarpin (2 mg) ein ergiebiger Speichelfluss ausgelöst. Um den Speichel aus den beiderseitigen Drüsen getrennt zu sammeln, habe ich die Asher-Takakusu'schen Apparate verwendet. Der die Haarbündel, die von der Querstange des Apparates herabhängen, entlangfliessende Speichel wurde in den vorgestellten Messzylindern aufgefangen. Die Chlorbestimmung geschah durch die Bang'sche Mikromethode. Dann schnitt ich den Sympathicus der einen Seite in der Höhe des Kehlkopfes durch. Der eigentliche Versuch folgte nach 2 bis 3 Tagen. 2. Eigentlicher Versuch. Die Resultate sämmtlicher sieben Versuche stimmten eindeutig überein. Was die Speichelmengen anbetrifft, so war die Menge der Seite, wo der Sympathicus durchschnitten war, auffallend grösser als die der anderen Seite. Dagegen war der Prozentgehalt des Kochsalzes auf der durchchnittenen Seite des Sympathicus bedeutend kleiner als auf der nremalen Seite. (siehe 1-9 Tabelle) Hieraus kann man wohl schliessen, dass die nervösen Impulse durch den Sympathicus auf irgend einer Weise den Uebertritt von NaCL im Speichel durch die Drüsenzellen begünstigen. Diese Resultate stimmen mit den Ergebnissen der Asher, Abelin und Scheinfinkel'schen Experimente mit der Katze überein.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489