Journal of Okayama Medical Association
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「ストロフアンチン」ノ血液凝固ニ及ボス影響ニ就テ

Tanaka, Hisashi
Thumnail 40_1817.pdf 7.68 MB
Abstract
Obgleich schon seit 1791 zahlreiche klinische Beobachtungen über die blutstillende Wirkung der Digitaliskörper gemacht wurden, so ist doch die Frage nach dem Wirkungsmechanismus nicht völlig gelöst worden. Verfasser untersuchte dacher, um über diesen Punkt Klarheit zu schaffen, am Kaninchen die Veränderung der Blutgerinnungszeit, die des Fibrinogen- und Thrombin-ge haltes nach der Injektion von Strophanthin, und weiter die Beziehung zwischen der Wirkung dieses Giftes und derjenigen verschiedener Nervengifte. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Trotzdem Strophanthin keine Veränderung der Gerinnbarkeit des Blutes in vitro herbeiführen kann, so beschleunigt es dieselbe in vivo anschliessend an die intravenöse Injektion ziemlich hochgradig. Es ruft in kleinen Dosen sowie auch in grossen (wie 0.01-0.1mg. pro Kilo) am Kaninchen eine Verkürzung der Blutgerin-nungszeit hervor, die in der Mehrzahl der Fälle ca. 1.5-2 Stunden andauert. 2) Strophanthin vermehrt den Thrombingehalt im Serum und den Fibrinogengehalt im Blutplasma bedeutend. Es besteht ein Parallelismus zwischen der Veränderung der Blutgerinnungszeit und der Schwankung dieser Gerinnungskomponenten. 3) Die eigentliche Wirkung des Strophanthins wird ebenso ausgeprägt, wenn die Gerinnungszeit durch grosse Dosen Adrenalin verlängert ist. 4) Strophanthin und Pilocarpin zeigen einen Antagonismus, der aber von dem zwischen Atropin und Pilocarpin bestehenden verschieden ist. 5) Die oben erwähnte, die Blutgerinnung beschleunigende Wirkung des Strophanthins wird durch Nach- oder Vorbehandlung mit bestimmten Dosen (wie 0.005-005g.) Atropin, die die ähnliche Wirkung des Adrenalins beseitigen können, weder aufgehoben noch verhindert. 6) Aus diesen Tatsachen kann geschlossen werden, dass das Wesen der Förderung der Gerinnbarkeit des Blutes durch Strophanthin in der Vermehrung der Blutgerin-nungskomponenten zu suchen ist, welche entsteht infolge der Funktionssteigerung der an der Blutgerinnung beteiligten Organzellen, auf welche das Gift direkt erregend wirkt.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489