Journal of Okayama Medical Association
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状態特異性ニヨル過敏症豫防實驗(第1編)沈降素血清ニヨル能働性過敏症豫防實驗

田川 正三 岡山醫科大學衛生學教室
Thumnail 56_157.pdf 748 KB
抄録
Es ist wohlbekannt, dass die Präzipitinreaktion zwischen normalem Antiserum und physikalisch durch Hitze vorbehandeltem Antigen schwächer als die Reaktion zwischen entsprechendem Präzipitin und Antigene auftritt. Verfasser untersuchte mittels Verwertung dieser Zustandspezifität die aktive Anaphylaxie bei Meerschweinchen und die Prophylaxie der Schocksymptome. Dabei muss man den Verlust des Präzipitins durch Vorbehandlung möglichst vermeiden, um die Antikörperwirkung zur Injektion (Toxin oder Bazillen selbst) wie beim normalen Antiserum wirksam zu behalten. Um diese heiden Bedingungen zu erfüllen, benützte Verfasser ein Meerschweinchen (260g) als Versuchstier und sensibilisierte das Tier mit Antirinderserum von Kaninchen und injizierte nach 2 Wochen das vorbehandelte Antiserum wieder. Die Resultate lassen sich folgendermassen kurz angeben: 1) Die hemmende Wirkung wird bei aktiver Anaphylaxie des Meerschweinchens nicht beobachtet, obwohl das Reinjektionsantigen auf 56°C 30 Minuten lang erwärmt wurde. 2) Wenn man bei aktiver Anaphylaxie des Meerschweinchens das Reinjektionsantigen auf 65-67.5°C 30 Minuten lang erwärmt, kann man die hemmende Wirkung augenscheinlich wahrnehmen, dabei lässt sich das Prazipitin im Reinjektionsserum in grosser Menge auf das Meerschweinchen übertragen. 3) Die hemmende Wirkung des vorbehandelten Antigens bei Reinjektion spielt bei der Kolloidzustandsveränderung infolge der Hitzeanwendung eine grosse Rolle. 4) Das Präzipitin reagiert selbst bei sensibilisiertem Antiserum bei diesem Anaphylaxieversuch nicht, weil nach 2 Wochen das injizierbe Präzipitin im Tier schon verschwunden ist.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489