Journal of Okayama Medical Association
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性Hormonト血液凝固 第IV報 Enarmonノ影響ニ就テ

白坂 正 岡山醫科大學藥理學教室
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抄録
Die Wirkung des rnännliches Hormons (Enarmon Takeda) auf die Gerinnbarkeit des Blutes, auf die Blutungszeit und Blutungsmenge an männlichen Kaninchen untersucht. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Enarmon (0, 5cc 15 H.E.) wirkt nach nur einmaliger Injektion auf die Gerinnbarkeit dès Blutes meist steigernd, auf die Blutungszeit verkürzend und auf die Blutungsmenge vermindernd, die Wirkungen sind aber sehr schwach. 2. Wiederholte Injektion des Homons (gleiche Dosis 1 mal täglich, 8 Tage lang) steigert die Gerinnbarkeit, verkürzt die Blutungszeit und vermindert die Blutungsmenge beträchtlicher während und für eine bestimmte Zeit nach der Behandlung 3. Nach Kastration tritt 6-7 Tage lang eine Beförderung der Blutgerinnung, Verkürzung der Blutungszeit und Verminderung der Blutungsmenge ein; danach wird aber im Gegenteil die Gerinnbarkeit herabgesetzt, die Blutungszeit verlängert und die Blutung smenge vermehrt. 4. Bei Kastraten von 8 Tagen nach der Operation zeigen sich bei wiederholter Zuführung von Hormon (je 1 mal täglich, 8 Tage lang) keine Veränderungen der Gerinnungs- und Blutungs värgange während und für eine bestimmte Zeit nach der Behandlung, jedoch danach verzögert sich aber die Gerinnungszeit, verlangert sich die Blutungszeit und vermehrt sich die Blutungsmenge, d.h. die Kastration und das Hormon stehen in irgend einer antagonistischen Beziehung in den Gerinnungs- und Blutungsvorgängen. 5. Der Fibrinogen- und Thrombingehalt des Blutes in den genannten Fallen lauft meist gleich mit der Veränderung der Gerinnungszeit, zeitweilig aber sind Zunahme bzw. Abnahme dieser Gerinnungskom ponente unklar. 6. Die Wirkung des männlichen Hormons an männlichen Kaninchen ist allgemein schwächer als die des weiblichen Tieren.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489