Journal of Okayama Medical Association
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側腦室内注入食鹽水ノ小腸運動ニ及ボス影響竝ニ副交感神經ノ家兎小腸運動ニ及ボス作用補遺

片木 富士郎 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 54_662.pdf 11.4 MB
抄録
Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Bei der Injektion von 1-5%iger Kochsalzlösung in den Seitenventrikel wird am normalen Kaninchen ein langsames Ansteigen der Dünndarmbewegung d.h. ein Ansteigen des Tonus und der Amplitude beobachtet, das nach einigen Minuten wieder abklingt. Gleichzeitig wird ein Anstieg des Blutdrucks beobachtet, auf das vertieferte und beschleunigte Atmung folgt. Ferner ist bei der Injektion von 5-10%iger Kochsalzlösung in dieselben Stelle zu erkennen, dass sofort nach der Injektion die Dünndarmbewegung Plötzlich stillsteht, und nach einigen Minuten die Wirkung allmahlich znrückkehrt. In diesen Fällen steigert sich der Blutdruck und die Atmung beschleunigt sich etwas nachschleppend. Bei der wiederhloten Injektion von gleicher Konzentration der Kochsalzlösung ist keine Wirkung mehr zu beobachten. Nach einer intracysternalen Injektion von 5-10%iger Kochsalzlösung tritt nach einigen Minuten der Stillstand der Dunndarmbewegung ein und dann die Bewegung erholt sich, um später im Gegeteil befördert zu werden. Der Blutdruck steigt auch an. Die Atmung beschleunigt sich aber mehr als bei der intraventrikularen Injektion. Die Wirkung bei der Injektion in die Cysterna geht langsamer vonstatten, als bei der Injektion in den Seitenventrikel. 2) Nach der Vorbehandlung mit Atropin (3mg pro kg) zeigte sich die Dünndarmbewegung bei der Injektion von 2%iger Köchsalzlosung in den Seitenventrikel nur als eine unbedeutend hemmende Wirkung, dagegen zeigte sich bei einer Injektion von 10 %iger Kochsalzlösung eine ähnliche Wirkung, wie sie beinormalen Kaninchen beobachtet wird. 3) Die in den Seitenventrikel injizierte Kochsalzlösung von niedrigen bis hohen Konzentrationen ubt keine Wirkung auf die Dünndarmbewegnng aus, wenn das Tier mit Pernocton oder Veronal vorbehandelt ist. Dagegen zeigt sich bei der intracysternalen Injektion von Kochsalzlosung eine ahnliche Wirkung, wie sie bei normalen Kaninchen hervorgerufen wird. 4) Die Kochsalzinjektion in den Seitenventrikel übt keinen Einfluss auf die Dünndarmbewegung aus, wenn dem Tier das Hirnstamm durchgeschnitten ist. 5) Die intraventrikulär injizierte Kochsalzlösung von niedrigen bis hohen Konzentrationen führt nach der Durchschneidung des Rückenmarkes (C4-C5) eine Forderung der Dunndarmbewegung herbei, wobei nur ein Anstieg der Amplitude beobachtet wird. Auch bei der intracysternalen Injektion ist dasselbe der Fall. Nach 5-10 Minuten kehrt diese Wirkung wieder zurück. Die obengenannte Beförderung der Dünndarmbewegung wird durch vorherige Atropininjektion völlig gehemmt. 6) Nach der Durchschneidung der beiden Vagi im Hals übt die intraventrikulärer Injektion von 2%iger Kocksalzlösung keine Wirkuug auf die Dünndarmbewegung aus, während diejenige von 10%iger Kochsalzlösung eine ähnliche Wirkung wie beim normalen Tier zeigt. Bei der intracysternalen Injektion dagegen zeigt die Kochsalzlösung bei jeder Konzentration eine ahnliche Wirkung, wie sie beim normalen Tier beobachtet wird. 7) Nach der Bepinselung des Ggl. coeliacum und Ggl. mesentericum superius mit Nicotinlösung fuhrt die intraventrikuläre Injektion von Kochsalzlösung bei niedrigen und hohen Konzentration ebenfalls eine beträchtliche Förderung der Dünndarmbeweguug herbei, d.h. nicht nur die Amplitude sondern auch der Tonus steigen dabei an. 8) Nach der Vagotomie und zugleich der Nikotinbepinselung des Ggl. coeliacum und Ggl. mesentericum superius ruft die intraventrikuläre Injektion von Kochsalzlösung bei niedriger wie hoher Konzentration eine leichte Förderung der Darmbewegung hervor, wobei nur eine Steigerung des Tonus des Dünndarmes wahrgenommen wird. Diese fördernde Wirkung wird durch vorherige Injektion von Atropin völlig gehemmt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489