Journal of Okayama Medical Association
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内臟血管ノ血壓調節作用

越宗 正 岡山醫科大學津田外科教室
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抄録
Der Verf. hat die dynamische Frage des Blutdruckes zunächst auf experimentellem Wege bei Hunden erörtert, indem er die verschiedenen Gefüssbezirke vereinzelt oder in Kombinierung absperrte und die mit der Reduktion des Kreislaufes einhergehenden Blutdrucksch wankungen für kürzere oder längere Zeit verfolgte. Wurde eine periphere Strombahn versperrt, so trat eine vorübergehende Drucksteigerung um 6-11% auf, welche sehr schnell durch Erweiterung anderer Gefässbalinen kompensiert wurde. Der Absperrung der Splanchnikusgefässe folgte eine Blutdruckzunahme um 42-50%, welche während der Absperrung unverändert blieb. Wenn nach der Absperrung der Splanchnikusgefässe noch ein peripheres Stromgebiet wie z. B.A. carotis oder A. iliaca comm. versperrt wurde, so trat eine weitere Blutdrucksteigerung um 20% auf, die auch konstant fortbestand. Aus diesen Experimenten geht also hervor, dass die Splanchnikusgefässe hauptsächlich durch Zusammenziehung und Erweiterung der Gafässwandung den Blutdruck reguliert. Diese Tatsache ist noch dadurch bestätigt, dass die Kälteeinwirkung bei kaltein Bade eine Blutdrucksteigerung um nur 8% verursacht (die Blutdrucksenkung im Warmbade beträgt 6%), wahrend bei einem kalten Einlauf der Blutdruck um 20% gesteigert wird (bei warmen Einlauf wird der Blutdruck um 11% herabgesetzt). Aus alledem geht hervor, dass die Rolle eines Blutdruckregulators beim Menschen gerade wie beim Tier hauptsächtlich dem Splanchnikusstromgebiet zukommt, so dass eineVerengerung seines Lumens den ausschlaggebenden Faktor für die Steigerung des Blutdruckes darstellt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489