Journal of Okayama Medical Association
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嗅覺ニ關スル研究(第2報)電氣刺戟ニヨル嗅覺ニ就テ

廣瀬 眞治 岡山醫科大學生理學教室
Thumnail 54_368.pdf 474 KB
抄録
Der Verfasser untersuchte, um die Frage zu entscheiden, ob die elektrische Reize die elektrische Reize die Erregung des Riechnervens hervorrufen körmen, und kam zu folggnden Schlüssen: 1) Bei der elektrischen Reizung mittels Induktionsstromes kommt die Geruchsempfindung nicht vor. 2) Bei der elektrischen Reizung mittels Gleichstromes kommt die Geruchsempfindung immer vor. a) Durch die Anwendung der mit Ringer'scher Lösung befeuehteten Reizelektrode kommt die Geruchsempfindung nur bei der Schliessung des aussteigenden Stromes (0,23-0,35mA), oder bei der Oeffnung des einsteigenden Stromes (0,70-0,84mA.) vor. Beidenfalls ist die Eigensehaft der Geruchsempfindung immer brenzlich. b) Durch die Anwendung der mit verschiedenen Mitteln (Säure, Alkali und Salze) befeuchteten Reizelektrode bemerkt man nicht die Veränderung der Geruchsqualität. c) Nach der gründlichen Spülung der Nasenschleimhaut mit 1-proz. Traubenzuckerlösung kommt die Geruchsempfindung überhaupt nicht vor. d) Nach dem Bepinseln der Kokain-Adrenalinlösung an der Riechspalte kommt die Ceruchsempfindung bei der Gleichstromreizung nicht vor. 3) Die latente Zeit der elektrischen Geruchsempfindung wird durch die Zunahme der Stromstärke verringert. 4) Bei der wiederholenden elektrischen Reizung kommt die Geruchsempfindung leichter vor bei der relativen längeren Durchströmung und spärlichen Unterbrechung als bei der kurzeren Durchstromung und frequenteren Unterbrechung. 5) Daraus kann man schliessen, dass die elektrische Geruchsempfindung nicht auf die direkte Reiznng des Riechnervens, sondern auf die chemische, Reizung der Sinnesepithelien durch die elektrolytischen Produkte auf die Nasenschleimhaut beruht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489