Journal of Okayama Medical Association
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免疫反應ニ於ケル阻止帯現象ノ成立機轉ニ關スル研究(第2報)血清ノ殺菌力ト菌量トノ關係ニ就テ

小坂 澄治 岡山醫科大學衛生學教室
Thumnail 53_1654.pdf 1.62 MB
抄録
Verfasser berichtete in der 1. Mitteilung über einen vorläufigen Versuch über baktericide Serumwirkung bei bestimmter Bakterienmenge mit Normal- und Immunserum. Dabei suchte er die Entstehungsweise der Komplementablenkung nach eigenen Gesichtspunkten zu erklären und behauptete, dass dieses Phänomen als eine Teilerscheinung von Mengenverhältnissen zwischen Antigen und Antikörper anzusehen sei. Um diese Tatsache klar darzustellen, muss man eine grosse Versuchsreihe von Bakteriolysen anstellen, bei der man die Hemmungszone bei Antikörperüberschuss (Pro Zone), die Positivzone bei geelgneter Antikörpermenge gegen bestimmte Bakterienmenge (Bindungszone), und die zweite negative Zone bei Antikörpermangel (Postzone) aus der Kolonienzahl beobachten kann. In dieser Mitteilung prüfte er weiter noch eingehend diese Beziehung zwischen Antigen und Antikörperbindung und konnte die Entstehungsweise der Komplementablenkung bei Bakteriolse klar darstellen. Das Immunserum von Vibrio Metchnikoff wurde absteigend mit Kochsalzlösung verdünnt und Bakterienemulsion, Komplement und ein Tröpfchen von Bouillon hinzugefügt. Nach 2 stündiger Digerierung bei 37°C wurde diesen Gemisch in die Petrische Schale eingegossen und die Kolonienzahl an den folgenden Tagen genau gezahlt. Als Bakterienmenge benützte er 4 erlei Bakterienemulsionen, eine grosse Menge (500,000), mittelgrosse (50,000), kleine (5,000) und minimale (500) in 0,5cc physiologischer Kochsalzlösung. Als Komplement wurde beim ersten Versuch normalerweise 0,5cc von 10 oder 5 fach verdünntem Meerschweinchenserum und beim zweiten Versuch je nach der Bakterienmenge parallel verdünnt benutzt. Bei diesem Versuch fand er eine Verschiebung der oben genannten 3 Zonen bei demselben Serum je nach den Bakterienmengen, z. B. die geeignete Immunserumverdünnung (Bindungszone) zur Bakterienabtötung gegen grosse Bakterienmenge zeigt 1:50 Verdünnung, gegen mittelgrosse 1:500, gegen kleine 1:5.000, gegen minimale 1:50,000-100,000. Die Komplementablenkung (Prozone) verhält sich wie, 1:1-10, 1:1-25, 1:1-10, 1:10-50. Wenn man die Komplementmenge je nach Bakterienmenge parallel verdünnt, so sieht man noch klarer Zonenerscheinungen Bindungszone: 1:50, 1:500, 1:5,000, 1:50,000 und die Hemmungszone 1:1, 1:10, 1:100, 1:50., (Siehe Tabelle 1 und 2). Diese Zonenerscheinung zeigt bei allen Serumarten das eigentliche Bild entsprechend der Immunkörpermenge. Bei sch wach immunisiertem Serum wird diese Zonenerscheinuug ziemlich undeutlich, doch konnte Verfasser bei Normalserum durch Bakterienmengenverminderung des Zonenphänomen nachweisen. Um dieses Phänomen kurz darzustellen, gab er folgende Formeln in bezug auf Mengenverhältnisse zwischen Bakterien und Bakteriolysine. Bakterienmenge: Bakteriolysine, = k (Bindungszone) Bakterienmenge: Bakteriolysine, < k (Komplementablenkung Prozonen). Bakterienmenge: Bakteriolysine, > k (Postnegative Zonen).
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489