Journal of Okayama Medical Association
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蟾蜍 (Bufo vulgaris japonicus) ニ於ケル濱崎氏耐酸性顆粒ノ研究(第1報)三月蟾蜍「クローム」・耐酸性顆粒ニ就テ,特ニ其ノ内生的顆粒ノ産生及ビ脂肪化ニ就テ

重盛 福七郎 岡山醫科大學病理學教室
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抄録
Heute steht es ausser Zweifel, dass Hamazaki's Karbolfuchsin-Jod-Methode, bei welcher eine Fixation durch Schwermetallsalzgemisch unbedingt nötig ist und als. die spezifische Nachweissmethode der Hamazakischen säurefesten Granula gilt, eine chemische Reaktion ist, und zwar eine Art von Ketonreaktion. Infolgedessen sind nun die chemischen Eigenschaften der saurefesten Granula klar geworden. Cr-säurefeste Granula bestehen hauptsächlich aus freier tierischer Nukleinsäure und auch aus Abbauprodukten, die deren Zuckerkomponente mit sich führen. Durch die unermüdlichen Forschungen Hamazaki's sind die grundlegenden Studien über die biochemischen Eigenschaften der säurefesten Granula und den Chemismus der KFJ-Methode fast vollendet, dagegen ist bis jetzt für die Forschung dieser Granula auf ontogenetischem und phyllogenetischem Gebiete noch wenig unternommen worden; die Studien über säurefeste Granula wurden bislang ausschliesslich an Mammalien, wie z.B. Kaninchen und Ratten, angestellt. Hamazaki brachte seine ausführlichen systematischen Untersuchungen der säurefesten Granula bei gesunden Kaninchen zu Ende. Er bestätigt, dass diese säurefesten Granula im Grunde etwas anderes sind als die verschiedenen schon bekannten Zellgranula und einer Art von karyogenen Granula zugehört. Konisi führte Hungerversuche bei Kaninchen durch und stellte fest, dass bei Hungern die Cr-säurefesten Granula allmählich abnehmen und in der Regel nach 5 bis 13 Tage langen Versuchen ganz verschwinden. Demnach ist es ganz sicher, dass diese durch Hunger zum verschwinden gebrachte Cr-säurefesten Granula zum Paraplasma gehören. Suga berichtete über säurefesten Granula bei normalen Ratten; bei diesen sind die Cr-säurefesten Granula im allgemeinen grob, zum Konfluieren geneigt und unregelmässig geformt sind. Er kommt daher zu der Ansicht, dass bei Ratten der Nukleinsäurestoffwechsel zum Lipoidumsatz in innigster Beziehung steht und dass sich in Lipoidreichen Geweben beide Granula unter gewissen Bedingungen die einen in die andern umwandeln können. Verfasser hatte Gelegenheit, unter der freundlichen Leitung von a.o. Prof. Hamazaki die säurefesten Granula bei Kröten zu studieren. In der I. Mitteilung berichtet Verf. uber seine eingehenden systematischen Untersuchungen der Cr-säurefesten Granula bei Märzkröten, besonders Entstehung und Verfettung ihrer endogenen Granula. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Bei Märzkröten steht der Stoffwechsel der säurefesten Substanz zum Lipoidumsatz noch in viel cngerer Beziehung als bei Mammalien. 2) In den Geweben der Märzkräten enthalten die Cr-säurefesten Granula eine grosse Menge Lipoid, einen Teil davon in der Form von säurefesten Lipoid umwandelt. 3) Bei Märzkröten lässt sich konstatieren, dass die reichlichen endogenen Cr-säurefesten Granula nach Austreten aus dem betreffenden Kern teilweise schnell verfetten und sogar schliesslich in säurefeste Granula übergehen. 4) In den verschiedenen Drüsenepithelien der Märzkräten bemerkt man überall mehr oder weniger endogene Granula, vor allem treten öfters alle 3 Arten von endogenen Granula in einer Zelle zusammen auf (Gehirn, Leber, Herz, Niere u.a.). Dabei beobachte Verf., dass der 3te Typus von endogenen säurefesten Granula einen relativ starkten Widerstand gegen Barytwasser und eine deutliche Affinität zu Sudan III hat. 5) Im Endstadium des Winterschlafes, wo in langerem Zeitraum keine Zufuhr von exogener säurefester Substanz stattfindet, kann man noch in den für das Leben sehr wichtigen Organen (Hirn, Herz, Leber, Niere u.a.) eine grosse Zahl Cr-säurefester Granula auffinden. 6) In den übrigen Organen und Geweben der Märzkröten ist die Farbenreaktion der Cr-säurefesten Granula im allgemeinen nicht so deutlich ; sie pflegen zu unscharfer Begrenzung zu neigen, und einen relativ starken Widerstand gegen Barytwasser zu zeigen. Dies beruht wahrscheinlich darauf, dass sich in den betreffenden Granula wasserlösliche Purinderivate relativ reichlich vorfinden und auch der Gehalt an säurefestem Lipoid grösser ist. 7) Nach Barytwasserdifferenzierung zeigen sich zuweilen die säurefesten Granula der Märzkröten ringförmig od. schaumig, und zuwar nimmt die Farbbarkeit ihrer durch Barytwasser unangriffenen Partien zu. Solche Granula hielt Verfasser für Granula, die säurefestes Lipoid sekundär an sich adsorbieren. 8) Bei Märzkröten beobachtet Verf. spärliche Abnutzungspigmente in Gehirn, Niere, und Dickdarmschlcimhaut. Diese Pigmente stammen wohl aus den Cr-säurefesten Granula, ebenso wie bei Mammalien. 9) Auch in Ovarium und Bidderschem Organ gehen die säurefesten Granula offenbar zu braunen Pigmentgranula über. 10) Bei Märzkröten beobachtete Verf. zeitweis durch Hämatoxylin metachromatisch dunkel verfärbte Granula, welche von Nukleinstoffwechselstörung der betreffenden Kerne herrühren können, in und ausserhalb der Kerne von Harnkanälchenepithelzellen sowie Lipoidzellen der Nebenniere. In solchen Zellen bemerkt man gleichzeitig ganz reichliche endogene Granula ; dies ist nicht anders zu erklären, als dass ein ganz, lnniger Zusammenhang zwischen Cr-säurefesten Granula und basophilen Granula besteht. 11) In unterem Abschnitt der Dünndarmschleimhaut finden sich eine Art von spezifischen säurefesten Granula, welche 5μ gross und nierenförmig sind, und eine starke Widerstandskraft gegen Barytwasser besitzen, ohne jedoch sudanophile Beschaffenheit zu zeigen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489