Journal of Okayama Medical Association
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細胞膜透過性ニ及ボス「アルコール」ノ作用ニ就テノ研究

池宗 逸治 岡山醫科大學生理學教室
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抄録
Der Verfasser untersuchte die Alkoholwirkung auf die Permeabilität der Zellmembran und kam zu folgenden Resultaten. I. Abteilung. "Studien über die narkotische Wirkung des Amylalkohols." Der Verfasser bereitete einen Nervenmuskelpräparat aus einem Frosch (Rana nigromaculata), auf dessen Nerventeil 0.25% Amylalkohol-Ringer'sche Lösung wirken lässt, und zeitlich bestimmte den Wert des schwächsten wirksamen Reiz durch die Applikation der Elektrode direkt auf die narkotisierte Strecke. Die Resultate sind folgendermassen: (a) Ganz im Anfang der Narkose findet man ein Stadium, in dem der schwächste wirksame Reiz vermindert, dann folgt das Stadium, während dessen den Schwellenreiz verstärken muss. (b) Die Verminderung des Schwellenreizes findet man nicht bei der Temperatur über 20°C. (c) Im Erholungsstadium gibt es ebenfalls ein Stadium der Verminderung des Schwellenreizes. II. Abteilung. "Studien über die Alkoholwirkung auf die Plasmolyse der Pflanzenzelle." Der Verfasser benutzte die Zellenschicht des Blattes von Tradescantia und er untersuchte die Alkoholwirkung auf die Permeabilität der Zellmembran mittels der PlasmolyseMethode. Er fand, dass die 2% ige NaCl-Losung die vollständige Plasmolyse der Zelle ohervorruft, jedoch setzt dabei eine bestimmte Menge des Amylalkohols zu, so tritt keine Plasmolyse der Zelle auf. Also Alkohol machte die Zellmembran durchgängig gegen NaCl. III. Abteilung. "Studien über die Alkoholwirkung auf den elektrischen Widerstand des tierischen und pflanzlischen Gewebes." Der Verfasser mass der elektrische Widerstand durch Kohlrausch'sche Telephonmethode und als Material benutzte er den Froschmuskel, die Froschhaut, das Blatt von Tradescantia und die Frucht-Schale von Ficus carica L.Die Resultate sind folgendermassen: 1) Die Resultate der Untersuchung, die am Froschmuskel angestellt wurde, ziegen 2 Typen. (a) Der elektrische Widerstand nimmt von Anfang der Narkose zu, und bis zu Ende der Narkose wird nie niedriger als normaler Wert. Im Erholungsstadium anfangs plötzlich nimmt der elektrische Widerstand ab und wird niedriger als normaler Wert, dann nimmt allmählich zu. (b) Der elektrische Widerstand nimmt im Anfang der Narkose zu, dann nimmt allmählich ab, und erreicht den minderen Wert als normalen. Im Erholungsstadium anfangs nimmt der elektrische Widerstand zu, dann nimmt allmählich ab. 2) Die Resultate der Untersuchung, die an der Froschhaut angestellt wurde, sind wie folgt. Der elektrische Widerstand nimmt deutlich im Anfang der Narkose zu, und dann nimmt plötzlich ab, und zuletzt wird niedriger als normaler Wert. Im Erholungsstadium anfangs nimmt deutlich der elektrische Widerstand zu und wird mehr als normalen Wert, und dann nimmt allmählich. ab. 3) Die Resultate der Untersuchung, die an der Tradescantia und Ficus carica L. angestellt wurde, sind wie folgt. Der elektrische Widerstand nimmt von Anfang bis zu Ende während der Narkose ab, insbesonder anfangs schnell und spater langsamer. Im Erholungsstadium nimint entweder der elektrische Widerstand zu, oder nicht. IV. Abteilung. "Studien über die Alkoholwirkung auf den Verletzungsstrom des Muskels." Der Verfasser bekam einen Verletzungsstrom, indem er eine Stelle des Muskels (M. sartorius) von Frosch kautersierte. Die Stärke dieses Verletzungsstromes wurde mit Kompensationsmethode (als Nullinstrument benutzte er A.M. Drehspulen-galvanometer) gemessen. Die Resultate sind folgendermassen: 1) Der Verletzungsstrom nimmt von Anfang bis zu Ende während der Narkose ab. Im Erholungsstadium nimmt der Verletzungsstrom zu, aber erreicht nieht den normalen Wert. 2) Wenn man zwei Präparate serienweise schaltet, so bekommt man die algebraische Summe der elektromotorische Kräfte beider Präparate. Aus den obigen Resultate möchte der Verfasset schliessen, dass der Alkohol die Permeabilität der Zellmembran zunimmt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489