Journal of Okayama Medical Association
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人ノ會陰部皮膚ニ於ケル彈力纎維ノ比較研究

加藤 鶴龜 岡山醫科大學解剖學教室
Thumnail 51_501.pdf 2.91 MB
抄録
An 3 Leichen hat Verf. erstens Richtungen der durch die Stahlnadel bedingten Stichwunden der äusseren Haut in den verschiedenen Bezirken der äusseren Genitalien und des Dammes beobachtet, und zweitens die daraus angefertigten Präparate an der Hand der Elastikäfarbung untersucht. Die Resultate, zu denen Verf. gelangt, sind: 1. Die elastischen Fasern der äusseren Haut sind im Damm viel feiner, als in den anderen Körpergebieten. 2. In der äusseren Haut des Dammes verhalten sich die durch die Stahlnadel bedingten Stichwunden in ihren Richtungen bei der Multipara viel einfacher, als bei der Mullipara. 3. In der äusseren Haut des Dammes zeigen sich die sagittal verlaufenden elastischen Fasern viel dichter angeordnet, als die frontal verlaufenden. Je mehr entfernt davon nehmen die ersteren desto mehr an Zahl ab, während die letzteren dabei dieNeigung zeigt, sich zu vermehren. 4. Aus den oben erwähnten Befunden ist es leicht ersichtlich, dass bei einer schweren, zum gefährlichen Dammriss frübrenden Geburt unter den Epissiotmiae medialis und lateralis die erstere der letzteren bevorzugt werden muss, um die Gefahr so gut als möglich zu vermeiden. Wenn man die Epissiotomia lateralis ausführen will, so ist es empfehlenswert, einen Schnitt parallel der Medianlinie zwischen der kleinen und der grossen Schamilippe zu machen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489