Journal of Okayama Medical Association
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邦人乳腺ノ發生學的研究

森岡 雄太郎 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 49_990.pdf 12.2 MB
抄録
Um vorliegendes Problem zu klären, untersuchte ich 16 Fälle von Embryonen, die von 85mm his zu 330mm Sitzhöhe sich erstreckten, und rekonstruierte 15 von ihren Milchdrüsen, teils einseitig, teils beiderseitig. Das Ergebnis ist wie folgt. I. Stadium. 1) Im 4. Fetalmouate ist die Milchdrüsenanlage meist ein kugelformiges Gebilde, das durch ein verengtes Halsstück mit der Oberfläche der Haut verbunden ist. Einige seichten Furchen, die sich von oben bis zur Basis ziehen, teilen die Oberfläche der Anlage in mehrere konvexe Abschnitte. Zwei Furchen treffen an der Basis zusammen und spalten sich dort zu zwei kleinen ungleichen Konvezitäten. 2) In der Mitte der verdickten Haut, die über der Anlage entstand, ist einefilterförmige Vertiefung, die mehr oder weniger tief in die Anlage eindringt. Innerhalb der Anlage findet sich eine kompakte Masse von polygonalen Zellen, ausserhalb derselben ist eine Schicht von Zylinderzeilen, die voll der Basisschicht des Stratum germinativum herkommen, 3) Das umgebende Bindegewebe der Cutis hat sich vermehrt durch kreisförmige konzentrische Anhäufung von Zellen und Zunahme des Gefässreichtums. Es ist die Anlage der Warzenzone, die sich durch ihre Färbung und Anordnung von dem benachbarten leimgebenden Bindegewebe der Subcutis scharf abhebt. II. Stadium. 1) Die epitheliale Anlage entwickelt und dehnt sich allmählich nach allen Seiten aus, besonders nimmt sie im Querdurchmesser zu. Demzufolge verändert sie ihre Form zu einem abgeplatten ovalen Gebilde. Im 5. Fetalmonate verschwinden die oberflächlichen Furchen der Anlage und es entstehen die Milchstränge aus der früher konvexen Fläche. Ihre Zahl und ihre Entwicklungszustände haben keinen Zusammenhang mit der Verscheidenheit der Körpergrösse od. des Geschlechtes, sondern weisen nur persönliche Schwankungen auf. Sogar asymmetrische Drüsen fand ich bei einem Falle von ihnen. 2) Meistens entstehen aus einer Anlage 8-21 Milchgänge von 35-40μ Dicke. Wenn ihre Länge etwa 400μ überschreitet, verästern sje sich meistens in 2-6 kleine Zweige, dann erstrecken sich die AusführungsgLänge hauptsächlich auf ihre Länge, wLährend die Endstücke an Rauminahalt zunehmen. 3) Das Lumen erscheint am Ende des 5. Fetalmonates in der Nähe des freien Endes und schreitet monatweise nach aussen fort. Endlich findet man im 9. Fetalmonate auf der HautoberflLäche mehrere schweissporenähnliche, aber etwas grössere Mündungen. Ich glaube, dass das Lumen nur durch Auseinanderabweichen der centralen Zellen entsteht. 4) Die Hautdrüsen und Haare in der Areolarzone entwickeln sich am Ende 5. Fetalmonates. Oft findet man in der Nähe der Milchdrüsen solche Schweissdrüsen: ihr Lumen vergrössert sich teilweise zysteartig, darauf vermischen sich ihre Endstücke im Bezirke der Milchgäuge, wobei sie miteinLander von dem Capillarnetz umfangen sind. III. Stadium. 1) Die Papillebildung der Milchdrüse beginnt am Anfang des 8. Embryonalmonates deutlich zu werden. Sie wird abgeschlossen am Ende desselben Monates. Von dieser Zeit an konnte ich hinsichtlich des Wachstums einen Zusammenhang zwischen den Drüsengängen und der Papille feststellen: d.h. bis zur Zeit der Geburt bleibt gewöhnlich der Längs-und Querdurchmesser der Drüse wie derselbe der Warzenzone, ja ich fand beim Neugeborenen, dass auch der Tiefendurchmesser der Drüse noch übereinstimmt. 2) Zur Zeit des 7. Fetalmonates entstehen einige epitheliale Stränge in der Primären Anlage. Sie verhornen allmählich und brechen nach aussen und innen durch. Im 9. Fetalmonate werden sie zu verhornten Gängen. Bei einem Neugeboren fand ich, dass die frühere epitheliale Anlage zu einem dreieckigen pyramidenformigen Sacke umgebildet war, dessen Basis durch Eindringen der darunter wuchernden Cutispapillen in vier spindelförmige Teile gespalten war. Die Entstehung von Milchgängen hört in diesem Stadium auf. Im Allgomeinen haben die Ausfuhrgänge 40-100μ Dicke, die Sinus lactifeli und verästelten Schläuche 80-200μ Dicke. Der Tiefendurchmesser der Drüsen beträgt 1500-6880μ. Die Sinus lactifeli entstehen teils im 8., teils im 9. Fetalmonate. 4) In den früheren stadien ordnen sich die Milchdrüsengänge unregolmässig strahlenförmig an, aber in diesem Stadium gehen sie in eine Anordnung über, bei der 2-3 Gänge paralle liegen und in die erwähnten Milchtaschene inmunden. Infolgedessen bilden die Gänge beim Neugeborenen mehrere nebeneinander liegende Schichten. 5) Am Anfang dieses Stadiums bleibt die Verzweigung höchstens in der dritten Ordnung, aber ihre Häufigkeit monatlich bis zum Ende der Fetalzeit zu, dabei erscheinen später entweder rundliche oder ovale Schlauch komplexe von verschiedener Grösse. Ein solcher Komplex ist im 8. Fetalmonate ungefähr 250μ lang und 100μ dick, beim Neugeborenen 1200μ lang und 1000μ dick. 6) Die Auskleidung der Ausführgänge bilden am Anfang des 8. Fetalmonates 3 Schichten, am Ende 2 Schichten. Dabei besteht die Innenschicht aus Cylinderzellen, die Aussenschicht aus kubischen Zellen. Dieses Verhältnis dauert bis zur Geburt an. Dagegen bilden die unterhalb der Sinus lactifeli folgenden Schläuche im 8. Fetalmonate 2 oder 3 Schichten, im 9. Monate haben sie 2 Schichten. Dabei tritt im letzten Monate in diesem Bezirke eine starke Epithelwucherung auf und erfolgt eine Abstossung, was bis zur Zeit der Geburt fortdauert. 7) Gleichzeitig tritt die Sekretionsphase ein. Dabei findet sich in der Umgebung des Schlauches eine Lockerheit des Bindegewebes zugleich mit grösserem Gefässreichtum. Man trifft dort sogar, vor allem im letzten Monate einen Vorgang, bei dem eine hochgradige Hyperämie und mehr oder weniger Lymphozyten auf treten. Was die erwähnten verschiedenen Erscheinungen am Ende des Fetallebens betrifft, so glaube ich einen Einfluss, nämlich einen sogenannten Wachstumsimpuls feststellen zu können, der von der Mamma der Mutter ausgeht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489