Journal of Okayama Medical Association
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人胎兒睾丸ノ形態的竝ニ組織的研究

森岡 雄太郎 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 49_35.pdf 10.5 MB
抄録
1. Was die morphologisehe Gliederung der Samenkanäle der menschlichen Keimdrüse betrifft, so ist sie heute noch fraglich. Wir haben allerdings einige Angaben über dieselbe. Aber damals wurde das Verhaltnis hauptsächlich beim Erwachsenen beobachtet und zwar hatte man die Untersuchung nur mittels der Zupfmethode ausgeführt. Dieser Umstand veranlasste mich, als Material die beiderseitigen Keimdrüsen eines menschlichen Embryos von 100mm Scheitelsteisslänge, Gesamtlänge 155mm zu verwenden. Die Keimdrüsen betragen rechts 5mm, links 7,5mm in der Längsachse und waren bei der Leistengrube noch in der Bauchhohle verborgen. Da der Keimling vor dem Gebrauch in einer 10% igen Formollosung aufbewahrt war, so spülte ich die Werkstoffe mit dem Wasser gründlich aus; danach wurden sie in Alkohol fixiert, daun in Paraffin eingebettet, und es wurden von ihnen 10μ dicke Serien hergestellt, Ich hatte zuerst ein gesamtes Wachsplattenmodell aus dem Rechtsorgane rekonstruiert und es in verschiedene Abschnitte geteilt, das linke aber nur histologisch untersucht. 2. Die Ursprungsform des künftigen Samenkanälchens ist ein länglicher Uformiger Bogen, der als ein gekrümmter Abschnitt unter der Tunica albuginea liegt und dessen zwei lange Schenkel sich nach dem Mediastinum testis nebeneinander ausstrecken. Schon der einzelne Kanal ist etwas gewunden und geschlängelt, seine Länge beträgt 700-2200μ, sein Durchmesser 30-50μ. Ausserdem verbinden od. verzweigen sich die Kanälchen in ihrem Verlaufe, so dass mehr netzartige Kanalkomplikationen hier uud da entstehen. Diese treten häufiger bei dem peripherischen Abschnitte anf als nahe bei dem Mediastinum testis. Durch ihre wiederholten Verbindungen bilden sie eine konische oder unregelmässige Keilform aus, die spater durch den Septula testis sich in einzelne Läppchen teilt. Gewohulich besitzt ein Kanalkomplex teils 6-10, teils noch mehr Kanäle und richtet seine abgestumpfte Spitze nach dem Rete testis, eine ausgedehnte Basis liegt bei der Tunica albuginea. 3. Nach den Anordnungen konnen wir bei dem Hoden, wie beim Nebenhoden, 3 Abschnitte, d. i. Ober- Mittel- und Unterabschnitt, unterscheiden. Anch bei dem Verhältnis ihrer Gliederung lassen sich zwei verschiedene Systeme unterscheiden. Die eine ist von der anderen durch einen kleinen Rauminhalt isoliert und liegt im ganzen Bezirke des Hrdens verstreut. Von diesen Typus fand ich an dem Oberabschnitte 16, am Mittelabschnitte 5 und am Uhterabschnitte 10. Eine andere entsteht durch die mehr od. weniger wiederholten Verbindungen des ersten Systems. Dabei findet man eine Anastomose zwischen den Stucken der Känale, die dem Mediastinum testis nahe liegen und den benachbarten Komplexen zugehoren, hüuflg. Aber es entsteht auch zum Teil bei dem gekrümmten Stücke unter der Albuginea. Dann findet man einen nebeneinänder zusammengeschichteten grösseren Kamalkomplex. Der grösste Teil der Hodenstrange gehört in dieses System und diese zeigen folgende Anordnung: a) Beim Unterabschnitte fanden wir zwei von diesen. Die eine von ihnen häuft sich an der inneren nnd äusseren Seite des Hodens in der 3 Schichten ubereinander zusammen und ist beiderseits in der Mitte durch oben erwähuten Modus verbunden. Die andere liegt dorsalwärts und bildet ein Drittel des Unterabschnittes. b) Beim Oberabschnitte ordnen sich die Kanalkomplexe ganz ebenso wie im Unterabschnitt, nur ist es unterscheidbar, dass sie ihre Spitzen hauptsächlich kaudaldorsalwärts zuwenden, und sich allmählich kranial-ventralwarts ausbreiten; endlich ist bei der obersten Schicht nur ein System aufzufinden. c) Ihre Anordnung im Mittelabschnitt ist besonders gekennzeichnet dadurch, dass sie hier an der äusseren und inneren Seite des Mediastinum testis einander gegenüberstehen und viel mehr Schichten als in den anderen Abschnitten darstellen, dazu beide sich einmal an der 5. Schicht miteinander verbinden und damit in eine ununterscheidbare Schicht verschmelzen. Es ist auch merkwürdig, dass, während die äussere Seite bei der 6. Schicht aufhört und die folgende 7.-8. Schicht von dem anderen isolierten System gebildet wird, die innere Seite 8 Schichten hat und noch weiter bis zur Mittelschicht des Oberabschnittes fortdauert. Dann trennen sie sich bei der 6. bis 8. Schicht in die zwei Systeme, die einen gehen ventral, die anderen dorsalwärts hinauf.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489