Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

「アルフアヂニトロフエノール」ノ藥理學的研究補遺

高田 新藏 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 49_1.pdf 8.11 MB
抄録
Verf. hat die allgemeine Wirkung des α-Dinitrophenol und seinen Einfluss auf den Blutdruck, den isolierten Dunndarm uud Uterus, den im Korper befindlichen Dunndarm am Kaninchen und an der Maus untersucht. Die Resultate konnen, wie folgt, kurz zusammengefasst werden: Bei der Vergiftung (Maus und Kaninchen) mit bestmmten Dosen von α-Dinitrophenol tritt nach einer anfänglichen Erregung eine totale Lähmung ein, wobei Unruhe, Atembeschleunigung, Konvulsion und oft klonische, in seltenen Fällen tonische Krämfe beobachtet werden. Alle Tiere gehen unter Atemlähmung zugrunde. Das Herz steht nachher in Diastole still. Die Dosis letalis beträgt bei subkutaner Applikation bei der Maus 0, 5-0, 7mg Pro 10g, und beim Kaninchen 0, 05-0, 06g pro Kilo Körpergewicht. Auf den Blutdruck des Kaninchens wirkt das Gift in kleinen Dosen (1mg) steigernd, aber in grösseren Dosen (über 2mg) immer erniedrigend. Der Angriffspunkt des Giftes ist in der Peripherie zu suchen. Auf den isolierten Dünndarm und Uterug des Kaninchens wirkt das Gift in allen Dosen nach einer anfängliche Erregung immer lähmend. Der Angriffspunkt ist im Muskel selbst zu suchen, während die autonomen Nerven nicht beteiligt zu sein scheinen. Auf den im Korper befindlichen Dünndarm des Kaninchens wirkt die Substanz in allen Dosen immer reizend, und bei bestimmten Konzentrationen tritt schliesslich eine Muskelkontraktur ein. Nach der Einwirkung des Yohimbin und nach der Durchschneidung des beiderseitigen N. Spranchinikus tritt die Wirkung unverändert auf, was zeigt, dass die sympathischen Nerven daran nicht teilnehmen. Beim mit Atropin vorbehandelten sowie beiderseitig vagotomierten Kaninchen tritt diese erregende Wirkung nicht mehr zutage, vielmehr erscheint eine hemmende Wirkung. Daraus ist schliessen, dass die erregende Wirkung dieser Substanz auf die Reizung der parasympathischen Zentren zurückzuführen ist, während die hemmende auf die Lähmung des Muskel selbst zurückgeht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489