Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

腦原基ノ形態學的發生ニ關スル研究(第2報)(鳥類特ニ燕Hirundo rustica gutturalisニ於ケル檢索)

河内 武 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 47_2159.pdf 35.6 MB
抄録
Die Morphogenese der Hirnanlage habe ich schon früher bei Uroloncha domestica Flower untersucht und meine Meinung über, dieselbe unter Angabe der Resultate meiner Untersuchungen veröffentlicht. Da ich aber vom Gesichtspunkt der vergleichenden Entwicklungsgeschichte die Notwendigkeit der Studien auch bei anderen Vögeln erkannte, so untersuchte ich nun die Entwicklungsgeschichte der Hirnanlage bei Hirundo rustica gutturalis. Die Resultate der vorliegenden Untersuchungen lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Bei einem Embryo von 3.2mm grösster Länge mit 11 Urwirbelpaaren ist die Nervenrinne der Kaudalseite zum Nervenrohr verändert. Bei einem Embryo von 4.0mm grösster Länge mit 16 Urwirbelpaaren ist Neuroporus anterior der Kranialseite vollständig geschlossen. 2) Bei einem Embryo von 3.2mm grösster Länge mit 11 Urwirbelpaaren fand ich die Entstehung des Prosencephalon und Mesencephalon. Bei einem Embryo von 4.0mm grösster Länge mit 14 Urwirbelpaaren fand ich die Entstehung des Rhombencephalon; hier kann man die Entwicklung der 3 primären Hirnbläschen erkennen. 3) Bei einem Embryo von 5.3mm grösster Länge mit 24-25 Urwirbelpaaren fand ich das Prosencephalon in Telencephalon und Diencephalon zerlegt, bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren das Rhombencephalon in Metencephalon und Myelencephalon zerlegt; hier kann man an 5 sekundäre Hirnbläschen unterscheiden. 4) Bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren bildet das Telencephalon die Grosshirnhemisphäre; bei einem Embryo von 6.0mm Nacken-Steisslänge entwickelt sich das Rhinencephalon an der Vorderkante der Grosshirnhemisphäre. Die Innenfläche den Grosshirnhemishäre bildet das Corpus striatum, welches mit Lamina terminalis zusammen das Foramen Monroi bildet. 5) Bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren fand ich die Zerlegung des Diencephalon in Parencephalon und Synencephalon und die Entstehung der Epiphyse an der Dorsalwand des Parencephalon; bei einem Embryo von 9.5mm Nacken-Steisslänge bemerkte ich die Entstehung des Thalamus opticus an der Lateralwand und des Chiasma opticum an der Vorderwand des Diencephalon. 6) Bei einem Embryo von 6.0mm Nacken-Steisslänge bildet sie sich in beiderseitigen Lobus opticus um, da Sulcus medianus mesencephali sich an dem Medianteil der Dorsalwand des Mesencephalon entwickelt. Bei einem Embryo von 9.5mm Nacken-Steisslänge verdickt sich. die Vorderwand des Mesencephalon, um Crura cerebri zu bilden. 7) Bei einem Embryo von 9.5mm Nacken-Steisslänge fand ich, dass das Metencephalon sich an der Dorsal- und Lateralwand verdickt und die Kleinhirnplatte bildet, und dass die Vorderwand die Ponsanlage bildet. 8) a) Die Telencephalon- Diencephalongrenze wird innen durch Eminentia telodiencephalica gebildet, ihr entspricht die Vereinigungslinie des Recessus opticus und des Velum transversum. b) Die Diencephalon- Mesencephalongrenze ist innen durch Eminentia mesodiencephalica gebildet, die letztere läuft quer vom Tuberculum posterius bis in die Linie der Dorsalwand. c) Die Mesencephalon- Rhombencephalongrenze wird anfangs durch Sulcus rhombomesencephalicus und später durch den Isthmus gebildet. 9) Die Kopfbeuge entwickelt sich am frühesten im Mesencephalon eines Embryo von 4.0mm grösster Länge mit 16 Urwirbelpaaren. Bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren ist die Nackenbeuge an der Caudalseite des Rhombencephalon zu bemerken. Die Brückenbeuge entwickelt sich am spätesten bei einem Embryo von 6.0mm Nacken-Steisslänge von dem Myelencephalon. 10) Neuromerenzahl: Ich fand von diesen 4 Paare bei einem Embryo von 5.3mm grösster Länge mit 24-25 Urwirbelpaaren, 5 Paare bei einem Embryo von 4.5mm grösster Länge mit 30 Urwirbelpaaren, 6 Parren bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren. 11) Aus dem II Neuromerie entstammt das Ganglion. Semilunare der V Hirnnerven, und aus dem IV Neuromerie entspriugt das Ganglion acustico-faciale der VII u. VIII Hirnnerven.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489