Journal of Okayama Medical Association
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腋臭者ノ腋窩汗腺ニ關スル研究特ニ其ノ形態的觀察

森岡 雄太郎 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
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抄録
1) Material und Untersuchungsmethode. Es ist zwar von histologischen und chemischen Untersuchungen über die Axillarschweissdrüsen schon manches berichtet worden, leider ist mir aber von morphologischen Untersuchungen noch nichts zu Gesicht gekommen, besonders nicht von denen über die den Japanern so verhasste Osmidrosis. Durch diesen Umstand veranlasst habe ich daher an Hautstücken von an dieser Krankheit Leidenden die sogenannten Apokrinen und Ekkrinen Drüsen untersucht, indem ich aus jenen nach der Born'schen Rekonstruktionsmethode 9 Modellstücke in 100 facher Vergrösserung anfertigte. Die Grundzüge meiner Untersuchung sind, wie folgt: Als Untersuchungsmaterial benutzte ich 20μ dicke Serien, die ich bei 5 Fällen von Männern und Frauen im 18.-21. Leb. -J. unter Fixierung mit 10% igem Formol, Paraffineinbettung und Doppelfärbung mit Hämatoxylin-Eosin anfertigte. 2) Lage und Gestalt der Drüsen. In der Kutis und dem Subkutangewebe befinden sich gemischt und dicht geschichtet viele Apokrine Drüsen sowie relativ mindere Ekkrine Drüsen. Besonders die ersteren haben einen bestimmten Zusammenhang mit den Haaren und liegen in dem dumpfen Winkel, den der Haarstamm mit der Hautoberfläche bildet, sie können sich aber manchmal auch ungefähr 40-50° seitwärts von dem Haare wenden. Ihr Ausführungsgang läuft gewöhnlich zwischen den Läppchen der Talgdrüsen hindurch und mündet in den Haarbalg ein, doch kann er auch bisweilen wie bei den Ekkrinen Drüsen frei auf die Hautoberfläche ausmünden. Die Basis der Apokrinen Drüsen liegt 3,5-6,3mm tief unter der Epidermis. Was die Grösse des Drüsenkörpers betrifft, so beträgt, mit dem grössten Durchmesser angegeben, seine Länge 1,0-1,9mm, durchschnittlich 1,5mm, sein Querdurchmesser 0,7-0,93mm, durchschnittlich 0,79mm, seine Dicke 0,2-0,6mm, durchschnittlich 0,523mm. Zuweilen findet sich aber auch ein Drüsenkörper vor, der schon atrophiert ist und dessen Länge bis zu 0,6mm verkürzt ist. Bei den Ekkrinen Drüsen ist jener Teil ziemlich viel kleiner als bei den ersteren, seine Länge beträgt 0,96-1,1mm, durchschnittlich 1,02mm, sein Querdurchmesser 0,45-0,6mm, durchschnittlich 0,533mm, seine Dicke 0,26-0,35mm, durchschnittlich 0,29mm. Hinsichtlich ihrer ganzen Gestalt haben sie einen fast senkrecht in die Kutis verlängerten gurkenförmigen und etw. gebogenen Körper. Seine Oberfläche zeigt reichliche Ausbuchtungen, und die Querschnittfläche ist, von anderen Drüsenkörpern verdrängt, plattoval. 3) Verlauf der Tubuli. Der Apokrine-Drüsen-Schlauch teilt sich in dem Drüsenkörperteile, sobald die Wandzellen einschichtig werden, in einige Aeste, die sich nach wiederholten Windungen wieder zu einem Stamme vereinigen. Es findet sich aber auch ein solcher, der sich nicht nur da verzweigt, sondern auch auf fallende Windungen zeigt. Dieser Stamm teilt sich nun bei zwei Formen wieder in manche Äste, die anastomosierend mehrere Schlingen bilden und damit hier einige netzförmige Abschnitte darstellen. Dann spalten sie sich wiederum in der Peripherie und enden zuletzt in 8-26 blinden Säckchen. Dies ist die charakteristische Form der Apokrinen Drüsen. Die Ekkrine Drüse verzweigt sich dagegen verhältnismässig wenig, bildet seltenere Schlingen, sodass hier kein Netzteil vorkommt, und endet in 16-23 blinden Säckchen. Als einen merkwürdigen Verbindungstyp habe ich bei beiden Arten solche Fälle getroffen, bei denen zwei Drüsenkörper, die je einen verschiedenen Ausführungsgang hatten, hier und da ineinander anastomosiert waren. Daneben habe ich bestätigen können, dass ein Drüsenkörper statt mit einem eigenen Ausführungsgaug vermittels eines sezernierenden Schlauches in das Sekretionsgebiet der nachbarlichen Drüse einmündet. Ferner habe ich nachweisen können, dass mehrere Tubuli, die zu ein und demselben Drüsenkörper gehören, sich vereinigend einen Sinus erzeugen. 4) Durchmesser und histologischer Befund der Schlüuche. Der Tubulusdurchmesser im Sekretionsgebiete ist bei Apokrinen Drüsen vielfach grösser als bei Ekkrineu Drüsen: bei jenen ist er 0,05-0,1mm und bei diesen 0,03-0,07mm lang.Der histologische Befund des Schlauches drückt die Art der Drüsen sowie ihren Aktivitätszustand aus, und zwar erscheint er vor allem bei Apokrinen Drüsen äusserst mannigfaltig. Ich halte es daher für augezeigt, nach der Massgabe bieses Befundes einerseits den aktivierenden Typ und den ruhenden Typ zu unterscheiden, andererseits ferner den Drüsenkörper selbst in die Übergangszone und die Sekretionszone einzuteilen. a) Der aktivierende Typ. Alle normalen Apokrinen Drüsen gehören zu diesem Typus. Ihre dem Ausführungsgang folgende Übergangszone ist ein bestimmtes Gebiet, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Lumen sich auf einmal erweitert und die einschichtigen Drüsenepithelzellen, deren freie Ränder gleichmässig sind, gross, kubisch und hell werden. Dann kommt ein Gebiet, das als die wesentliche Sekretionszone bezeichnet wird. Die erwahnten Zellen verändern sich zylinderisch und werden etwas dunkel, ihre freien Ränder werden auffallend unregelmässig und stellen bald eine zungenformige Leiste, bald eine kolbenformige Kuppel dar, wobei auch solche Ränder, die von denen in der Übergangszone kaum zu unter scheiden sind, nicht ausbleiben. Die ersteren sind sezernierende Zellen, die letzteren ruhende, weshalb die hellen Zellen und die dunkelen miteinander abwechseln. In dem Lumen findet man graurötliche breiartige Sekretionen, welche die Detritus der Zellen und stellenweise gelbliche Pigmentkörnchen enthalten. Auch in dieser Zone sah ich bisweilen die Desquamationen der Epithelien und in seltenen Fällen auch fibröse Faszikel, die schon von Holmgren und anderen Autoren als kontraktile Fibrillen bezeichnet wurden. b) Der ruhende Typ. Die Schlauchwand ist dünn und die Dicke beträgt in manchen Fällen ca. 1/6 des Lumens. Die Epithelien sind bedeutend platt und begrenzen das weite Lumen mit seinen flachen freien Rändern. Die Zellen sind so dicht gelagert, dass ihre Grenzen nur undeutlich sichtbar sind. Gleichsam um diesen schwächlichen Tubulus zu stützen, wuchern die Bindegewebe zwischen den Schläuchen und ist die Menbrana propria verdickt. Das Lumen ist rund oder oval und enthält nur in geringerem Masse ein graurotes dunnes Sekret. Derartige Drüsen sind relativ klein und zeigen bisweilen die Erscheinung der Atrophie. Wahrscheinlich sollte daraus gefolgert werden konnen, dass sie durch die Entwicklung der Nachbardrüsenkörper verdrängt und daher hier Zirkulationsstörungen verursacht wurden. c) Bei den Ekkrinen Drüsen zeigt weder das Lumen noch der Schlauchdurchmesser bedeutende Veränderungen Ihre Tubuluswand ist dick und nimmt 1/3-1/5 das ganzen Tubulusdurchmessers ein. Ihr Inhalt ist dünnflüssig. Doch habe ich in einem Falle den sehr interessanten neuen. Befund machen können, dass da ein 560μ langer drüsenepitheliger Mediastinum besteht und es vorkommt, dass er das Lumen in zwei Kanälchen einteilt. (S. Abb. 7.) Über den Grund dieses Vorganges sowie der oben erwähnten Verbindung beider Drüsenkörper kann ich nichts mit Bestimmheit sagen, aber man kann ja vermuten, dass bei der Entwicklung ein Verschmelzen stattgefunden hat. 5) Appendix an Schlauche. Bei den Drüsen beider Arten habe ich mehrere Appendices beobachtet. Sie befinden sich vorwiegend an der Biegungsstelle des Schlauches, wo sie wohl von dem Sekrete immer gedrängt worden sind, doch konnen sie zuweilen auch im Verlauf des Schlauches wie ein Seitenast herauswachsen. 6) Ausführungsgang. Der Ausführungsgang zieht in der Kutis leicht wellig, aber fast senkrecht gegen die Hautoberfläche. Die Windungen sind bei den Ekkrinen Drüsen auffallender als bei den Apokrinen. Dann dringen die ersteren in die Hornschicht ein und nehmen, ihre eigenen Epithelzellen verlierend, einen spiralförmigen Verlauf, bis sie auf die Hautoberfläche ausmünden, während die letzteren fasi immer in den Haarbalg hinein oder seltener auf die Hautoberfläche an seiner Nähe ausmunden. Während Tubulusdurchmesser und Lumen bei den Ekkrinen überall fast die gleiche Weite behalten, werden sie bei den Apokrinen immer enger, je näher sie der Ausmundungsstelle kommen. Ferner habe ich an dem Ausfuhrungsgange einer Ekkrinen Druse auch eine kleine ringformige Schlinge gesehen, die sich im oberen Drittel desselben darstellt. 7) Erwägung über den Drüsenbau mit Rücksicht auf Osmidrosis. Nun ist zwar nicht daran zu zweifeln dass die Entstehung der Osmidrosis auf, dem durch die Eigenschaften der Drüsenzellen bedingten Sekrete beruht, aber wenn men bedenkt, dass sich die reich konzentrierten Sekrete, die sich in dem, wie oben mit dem der Ekkrinen Drüsen verglichen, viel grösseren Knäuelschlauch angesammelt haben, durch den nach der Einmündung hin immer enger werdenden Ausführungsgang in den Haarbalg hineindrängen, so müsste man annchmen, dass auch dieses anatomische Verhalten zu ihrer Entstehung beiträgt. 8) Die Entstehungsperiode der Osmidrosis.Ich habe bestätigt, dass die Osmidrosis auch bei Knaben und Mädchen vor der Pubertät entstehen kann. 9) Um den Verlauf des Schlauches klarzumachen, habe ich mit 8 schematischen Abbildungen illustriert.
備考
正誤表あり
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489