Journal of Okayama Medical Association
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中間代謝ニ關スル實驗的研究(第4囘報告) KCl, CaCl2等電解質ノ影響ニ就テ

市村 丑雄 岡山醫科大學柿沼内科教室
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抄録
In dieser Arbeit behandelt der Verfasser die Einwirkungen der Elektrolyte, wie KCl und CaCl(2) auf den intermediären Stoffzerfall in normalen sowie in den mit Typhusvakzin injizierten Kaninchen, indem er dabei die Veränderungen des Gesammt-N sowie des Harnsäure-N im Harn beobachtete. Zum Vergleich wurden auch die Versuchsergebnisse mittels des Kollargols herangezogen, die schon ausführlich in der früher erschienenen I. Mitteilung dargelegt wurden. Die Versuchsresultate sind wie folgt: 1) Wenn man den Kaninchen täglich 2 mals, morgens und abends, je 5cc. (pro kg) einer 2.5%igen CaCl(2)-Lösung, einige Tage lang fortgesetzt, intravenös einverleibt, so nimmt die Ausfuhrmenge des Gesammt-N sowie der Harnsäure in gewissem Masse ab, während bei KCl das Umgekehrte der Fall ist. 2) Wenn man vorher dem Versuchstiere CaCl(2) intravenös injiziert, so wird durch eine nachfolgende Typhusvakzininjektion die Ausfuhrmenge der N-Substanzen nicht so erheblich vermehrt, wie das der Fall ist, wenn Vakzin allein injiziert wird. Wenn man aber vorher KCl injiziert, so steigt bei Vakzininjektion die Ausscheidungsmenge des gesammt-N, besonders des Harnsäure-N. 3) Wenn man den Kaninchen, die vorher mit einer bestimmten Menge von CaCl(2) intravenös vorbereitet werden, von einer 1%igen Kollargol Lösung jeden Tag hintereinander je 3, 4 und 5cc. pro kg, also 3 Tage lang, intravenös verabreicht, so vermehrt sich die gesammt-stickstoffausfuhr im allgemeinen, die am I. Tage besonders deutlichist, von 2 Tage ab jedoch täglich immer weniger wird, während die Harnsäureausscheidung dadurch wenig beeinflusst wird oder sogar manchmal, wenn auch nur im leichten Grade, doch täglich zur Vermehrung neigt. Falls mit KCl vorbehandelt wird, so zeigt die Ausscheidung des Gesammt-N keinen besondern Untersehied, im Vergleich mit den Fällen, wo das KCl nur allein injiziert wird, und die Ausscheidung der Harnsäure vermehrt sich täglich immer mehr, wenn auch nur in leichtem Grade. 4) Wenn man aber in umgekehrter Weise, also vor der Ca-Anwendung mit dem Kollargol blockiert, so zeigen der Gesammt-N und der Harnsäure-N eine verminderte Ausscheidung, aber in keiner so repel-mässigen Weise, wie das bei alleiniger Injektion von CaCl(2) der Fall ist, sie zeigen vielmehr erst später eine Neigung zur Verminderung. Bei der KCl-Injektion nach der Blockierung zeigt der Gesammt-N im allgemein einen höheren Wert, als in den Fällen mit CaCl(2), was besonders ausgeprägt ist bezüglich der Harnsäure-Ausscheidung. Aus den vorliegenden Untersuchungen lässt sich annehmen, dass die Elektrolyte, wie CaCl(2), und KCl, auf den intermediären Stoffzerfall im normalen sowie auch in dem durch toxische Einwirkung von Typhusvakzin bzw. Kollargol in einen abnormen Zustand versetzten Körper eine bestimmte Beeinflussung ausüben. Besonders verändern sie die Empfindlichkeit bzw. die Reaktion der Gewebszellen gegenüber solchen toxischen Einwirkungen. Auch lässt sich annehmen dass diese wirkung der Elektrolyte sich nicht nur auf die Gewebszellen im allgemeinen, sondern auch speziell auf die des reticuloendothelialen Systems erstrecken, und zwar deshalb, weil sie bei Blockierung mit Kollargol sich anders verbielten als bei normalen Zustand.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489