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「アドレナリン」,「アドレナロン」竝ニ「エフエドリン」反覆注射ノ家兎正常血糖ニ及ボス影響ニ就テ

秋本 運〓 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 45_548.pdf 719 KB
抄録
Wenn eine Dosis von Adrenalin, die beim Kaninchen eine deutliche Hyperglykämie verursachen kann (0.05mg pro kg.), täglich wiederholt subkutan gegeben wird, so wird das Adrenalin nach 10-20 maliger Verabreichung schliesslich wirkungslos. Die Verringerung der durch das Mittel verursachten Blutzuckerzunahme tritt anfangs schnell auf, dann langsam und später wieder rasch. Beim Versagen der Adrenalins infolge fortgesetzter Zufuhr kann das Adrenalon noch deutlich wie beim normalen Tier eine Hyperglykämie hervorrufen. Dagegen ist Ephedrin wirkungslos. Adrenalon, das (1.0mg pro kg) täglich wiederholt subkutan verabreicht wird, ist auch nach 26 maliger Anwendung noch wirksam. Der Grad der Hiperglykämie wird nicht abgeschwächt. Nach wiederholter Verabreichung von Adrenalon wirkt auch das Adrenalin wie gewöhnlich, während Ephedrin, ähnlich wie bei fortgesetzter Vorbehandlung mit Adrenalin, keine Hyperglykämie mehr hervorruft. Ephedrin, das (0.2mg pro kg) täglich in gleicher Weise injiziert wird, kann nach 10-16 maliger Zufuhr keine Hyperglykämie mehr verursachen. Die Gewöhnung an dieses Alkaloid geschiet schneller als an das Adrenalin. Die Verminderung der Empfindlichkeit des Tieres für das Alkaloid ist anfangs langsam und nachher schnell. Beim Versagen des Ephedrins können das Adrenalon und Adrenalin ebenfalls eine noch starke Hyperglykämie hervorvufen. Wenn 2 Wochen nach der Unterbrechung der Injektion von Adrenalin und Ephedrin verflossen sind, so erhalten die Tiere wieder ihre normale Empfindlichkeit für dasselbe Alkaloid; die Entwöhnung vollzieht sich also binnen 2 Wochen. Hurz, von der hyperglykämischen Wirkung aus betrachtet, tritt die Gewöhnung an Ephedrin am frühesten und an Adrenalin etwas später ein, während sich das Tier an Adrenalon schwer gewöhnt. Bei fortgesetzter Zuführ eines von 3 diesen Alkaloids verliert das Ephedrin die Wirksamkeit am leichtesten, dann das Adrenalin, während das Adrenalon seine anfängliche Wirkungsstärke am längsten behält.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489