Journal of Okayama Medical Association
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他藥トノ併用ヨリ觀タル「アドレナリン」,「エフエドリン」及ビ「アドレナロン」ノ 血壓ニ對スル作用補遺

秋本 運〓 岡山醫科大學藥理學教室
木下 正之 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 45_2970.pdf 3.61 MB
抄録
Durch Cocain (0.005-0.03g/kg subkutan) wird die Blutdruckwirkung dieser 3 Sympathicusgifte beträchtlich beeinflusst, die Blutdrucksteigernde Wirkung des Adrenalins wird, wie bekannt, verstärkt und die minimal wirksame Dosis wird bis auf 1/2-1/5 verkleinert. Die blutdrucksenkende Wirkung, die bei kleinen Dosen von Ephedrin oft auftritt, wird verstärkt. Die blutdrucksteigernde Wirkung von grösseren Dosen von Ephedrin wird dagegen aufgehoben oder in eine leichte blutdrucksenkende Wirkung umgewandelt. Die Wirkung des Adrenalons, sei es eine blutdrucksenkende (in kleinen Dosen) oder eine steigernde (in grösseren Dosen) wird verstärkt. Alle diese Erscheinungen können durch die verstärkende Einwirkung erklärt werden, die das Cocain auf die Wirkung dieser Gifte ausübt. Die antagonistische Einwirkung des Cocains auf die blutdrucksteigernde Wirkung des Ephedrins ist schon von Pak und Read, Tainter, Eds und Hamet gefunden, und wird von Hamet auf die Verschiedenheit der Angriffspunkte des Ephedrins und des Adrenalins zuzückgeführt. Verf. führt dies hingegen auf die Verstärkung des Wirkung des Ephedrins auf die Vasodilatoren durch Cocain zurück. Nach Vorbehandlung mit Cinchonin (0.01-0.03g/kg) wird die blutdrucksteigernde Wirkung des Adrenalins, Ephedrins und Adrenalons, wie bekannt, vollständig gehemmt oder sogar umgekehrt. Die blutdrucksenkende Wirkung des Ephedrins und Adrenalons wird dagegen durch Cinchonin verstärkt. Diese Erscheinungen werden durch die Lähmung der vasokonstriktorischen Sympathicusfasern durch Cinconin erklärt. Nach dem Erlöschen der Blutdrucksteigerung, die nach grösseren Adrenalindosen ausgelöst wird, tritt die Wirkung des Adrenalins bei nochmaliger Anwendung stärker auf, sodass die wirksame Minimaldosis verkleinert wird. In demselben Verhältnis wird die blutdrucksteigernde Wirkung des Ephedrins in eine blutdrucksenkende umgekehrt, Ferner, wird die blutdrucksenkende Wirkung des Adrenalons dabei in eine blutdruck. steigernde umgekehrt. Die wirksame Minimaldosis des Adrenalons wird verkleinertwobei die Wirkung in einer Blutdrucksenkung besteht. Diese Veränderungen in der Wirkung dieser 3 Stoffe können alle mit der Steigerung der Empfindlichkeit der vasokonstriktorischen resp. dilatatorischen Fasern des Sympathicus erklärt werden. Durch diese Befunde ist die Verschiedenheit der Wirkungsweise der 3 Sympathicusgifte demonstriert worden.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489