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芳香性「グアニヂン」誘導體ノ血糖作用及ビ解毒機轉ニ對スル沃度,甲状腺及ビ妊娠ノ影響

徳丸 喬 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 45_2626.pdf 1.54 MB
抄録
1) Verabreichung von Jodkali (60 mg./kg. subcutan) übt beim normalen wie thyreoidektomierten Kaninchen auf den Blutzuckerspiegel fast keinen Einfluss aus. Auf den Gehalt an Kreatinin im Harn wirkt sie beim der Norm leicht vermindernd und nach Extripation der Thyreoidea fast nicht. Ebenso wenig ist Thyroxin (2 mg./kg. subcutan) beim normalen und thyereoidealosen Kaninchen auf den Blutzucker wirksam. Auf die Ausscheidung von Kreatinin in den Harn übt es auch keinen Einflussaus, oder es wirkt etwas vermehrend. 2) Aromatische Guaninderivate vermehren den Kreatiningehalt in Harn. Daraus geht hervor, dass diese Derivate wie das Guanidin bei der Veränderung in Organismus zum Teil in Kreatin und dann Kreatinin verändert werden. 3) Die Injektion von Jodkali oder Thyroxin setzen die Wirkung der aromatischen Guanidinderivate auf den Blutzucker an stärke herab, wobei der Wirkungsgrad bis auf 1/2-1/3 unterdrucht wird. Der Kreatiningehalt in Harn nach der Verabreichung der aromatischen Guanidinderivate werden durch Mitwirkung von Jodkali oder Thyroxin deutlich vermehrend. Daraus scheinen die Entgiftung und Entsehung von Kreatinin aus Guanidinderivate durch Jod und Thyroxin befördert werden. 4) Beim Tiere, dem Thyreoidea exstirpiert worden ist, tritt die Blutzuckerwirkung der aromatischen Guanidinderivate stärker als bei der Norrm auf, dem entspricht nimmt der Kreatiningehalt im Harn nach der Verabreichung der Guanidinderivate nicht zu, sondern zeigt er eine Neigung, im Gegenteil abzunehmen. Das spricht dafür, dass beim Ausfall der Funktions der Thyreoidea die Entgiftung der Guanidinderivate und Entstehung der Kreatinin stark gestört werden. 5) Auch beim thyreoideaexstirpierte Kaninchen kam die Blutzuckerwirkung der Guanidinderivate wieder abgeschwächt, und zugleich die Kreatininausscheidung in den Harn wieder gesteigert werden, wenn dabei Jodkali oder Thyroxin kombiniert verabreicht wird. 6) Beim trächtigen Kaninchen wird die Wirkung der aromatischen Guanidin-derivate auf den Blutzucker betrachtlich abgeschwächt. Daraus ist sehr wahrscheinlich, dass die Funktion der Thyreoidea bei der Trächtigkeit gesteigert, wie manche Autoren schon entnommen haben, dass demgemäss die Entgiftung dieser Stoffe befördert wird. Auf Grund dieser Resultate liegt keinem Zweifel, dass Jod und Thyreoidea für die Entgiftung der aromatischen Guanidinderivate eine wichtige Rolle spieren. Stuber und seine Mitarbeiter fanden, dass Thyreoidea und Jod bei der Kreatinbildung infolge der Methylierung der Guanidinessigsäure eine wichtige Rolle spielen. Derartigen Prozess muss sich auch bei der Entgiftung der aromatischen Guanidinderivate geltenden machen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489