Journal of Okayama Medical Association
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睾丸成分ノ家兎腦下垂前葉ニ及ボス影響ニ就テ

前田 幹照 岡山醫科大學解剖學教室
Thumnail 44_2698.pdf 7.93 MB
抄録
Der Verfasser teilte zahlreiche Kaninchen in 4 Gruppen der männlichen erwachsenen und jungen, sowie der weiblichen erwachsenen und jungen ein, jedem Tiere injizierte er Spermin, einen Bestandteil des Rinderhodens täglich einmal. Nach 1-25 maligen Injektionen tötete er die Tiere, um ihre Hypophyse zu untersuchen. Darausergibt sich Folgendes. 1) Bei männlichen Kaninchen, sowohl erwachsenen als auch jungen, sehen die Zellen des Hypophysenvorderlappens anfangs im Laufe der wiederholten Injektionen wie etwas besser entwickelt aus, indem ihr Golgischer Apparat in die Augen springt, dann aber treten sie allmählich in den Hintergrund. 2) Verfassers Meinung nach ist diese Tatsache darauf zurückzuführen, dass das Sekret der Vorderlappenzellen eine gemeinschaftliche Wirkung mit Spermin hat und daher infolge der Einführung des Spermins die regelmässige Sekretion des Vorderlappens unnötig wird, sodass die Drüsenzellen des Vorderlappens die Vorstufe des Sekretes reichlich enthalten, was ihnen ein gutentwickeltes Aussehen darbietet. Durch Funktionssistierung aber erfahren die Drüsenzellen allmählich eine regressive Veränderung und treten infolge dessen später in den Hintergrund. 3) Bei dem weiblichen erwachsenen Tiere übt Spermin keine Wirkung auf die Hypophyse aus. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass der Eierstock des weiblichen erwachsenen Tieres ein Hormon produziert, das auf Spermin antagonistisch wirkt. 4) Beim weiblichen jungen Tiere wird die Entwickelung der Vorderlappenzellen, wie es scheint, durch. wiederholten Spermininjektionen allmählich begünstigt. Diese Tatsache hat wahrscheinlich darin ihren Grund, dass hier das genannte Hormon vom Ovarium noch nicht oder nur ungenügend erzeugt wird, und Spermin die entwickelung des Vorderlappens beschleunigt, da hier keine Autoproduktion des Hodenhormons zu Gebote steht. 5) Spermin übt keinen Einfluss auf den Hinterlappen und die Pars intermedia der Hypophyse aus.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489