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「ヒスタミン」ノ生物學的作用ニ關スル研究 第2報 「ヒスタミンシヨツク」死動物諸種臟器ノ形態學的所見ニ就テ

松枝 新 岡山松枝醫院研究室
Thumnail 43_2911.pdf 1.81 MB
抄録
Seit Dale und Laidlow sind die biologischen Histaminwirkungen von verschiedenen Seiten erforscht worden, trotzdem betreffs der morphologischen Organveränderungen nach der Histaminverabreichung noch vieles ungelöst geblieben ist. Die Veränderungen in den Organen nach der Histamininjektion werden im allgemeinen als abhängig von der verabreichten Menge, der Dauer und dem Orte der Injektion angesehen. Hier in dieser Mitteilung wird nur die Morphologie beim Shocktode in Betracht kommen, die dann zum Vergleich bei der folgenden Mittieilung herangezogen werden kann. Die Menge des Histamins, die die Versuchstiere unter Shockerscheinungen tötet, ist von verschiedenen Autoren und bei verschiedenen Tieren verschieden angegeben worden. Nach meinen Versuchen, die an Kaninchen unter Verwendung einer 1-4%igen Lösung Histamins (Grübler) angestellt wurden, schwankte sie je nach der Art der Verabreichung, und zwar bei subkutaner Injektion um 45 mg pro kg, bei intravenöser um 2 mg, bei intrazisterner um 5-10 mg und bei intraspinaler um 10 mg oder jedesmal etwas mehr. Die Stärke der Organveränderungen nach der Histamininjektion war, von den pharmakologisch-spezifischen Wirkungen abgesehen, nicht nur vom Injektionsort, sondern eher noch von der angewandten Menge, der Schnelligkeit der Resorption und der Zeitdauer bis zum Tode nach der Injektion abhängig. Bei der subkutanen, der intravenösen und auch der intrazisternen Injektion derjenigen Dose, die bald den sog. Histaminshocktod hervorrief, wurden in fast allen inneren Organen als gemeinsame Erscheinung Hyperämie, venöse Stauung und Oedem, sogar ab und zu Sugillation konstatiert, wenn auch die Art der vorwiegenden Veränderung in jedem einzelnen Organe nach der Art und Weise der Injektion verschieden war. Als die ausgesprochensten Organveränderungen sind etwa die folgenden zu nennen: Stauung in parenchymatösen Organen, wie in der Leber, Milz und Niere, Hyperämie und Sugillation der Schleimhäute, besonders des Verdauungstraktus, Oedem, Stauung und Emphysem in der Lunge, Hyperämie und Dilatation der Koronar- und der Basilararterien, und Blutung in den Lympbdrüsen etc. Hier ist besonders hervorzuheben, dass beim Histaminshock bei keinem Versuchstiere ein ulzeröser Prozess im Verdauungstraktus gefunden wurde.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489