Journal of Okayama Medical Association
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膿球ノ「ドーパ」反應ニ就テ

内田 茂雄 岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室
Thumnail 42_806.pdf 1.26 MB
抄録
Wie ich in der vorigen Mitteilung (diese Zeitschr. Jg. 41, Nr. 11) beschrieben habe, gibt die Dopareaktion von Eiterzellen bei den frischen Ausstrichpräparaten ganz andere Bilder als bei den mit Formalindampf fixierten, d. h. bei den letzteren ist der Kern stets farblos und das Protoplasma diffus bräunlich-schwärzlich gefärbt oder granuliert, während bei den ersteren der Kern entweder diffus bräunlich gefärbt ist oder farblos mit dem Protoplasma, tingiert wie beim fixierten Präparate. So ist die Reaktion, die im frischen Präparate gefunden wird, sehr variabel und kann einen festen Massstab nicht bestimmen. Physikalische u. chemische Vorbehandlungen beeinflussen diese Reaktion in verschiedener Weise (S. Tabelle I im Text.). Bei fixierten Präparaten hebt Methylalkohol die Reaktion vollständig auf, Äthylalkohol schädigt sie nur wenig und Hepthylalkohol kaum. Beim nicht fixierten Präparate aber bleibt das Protoplasma bei solchen Vorbehandlungen stets hell und der Kern wird ziemlich stark diffus bräunlich gefärbt. Die vorher mit Äther, Chloroform und Xylol behandelten Präparate (die fixierten) zeigen schöne Bilder wie bei den Fällen ohne Vorbehandlung. Kali cyanid beeinflusst die Reaktion erst bei starker Konzentration (5%). Bei schwächerer Konzentration zeigt das frische Präparat auch die Verfärbung des Protoplasmas. Die Dopareaktion wird durch die Mineralsäuren ziemlich auffallend geschädigt, aber nicht beeinflusst durch organische Säuren wie Essig-u. Tanninsäure u. a. Die schädliche Wirkung der Lauge ist viel schwächer als die der Mineralsäure. Die Widerstandskraft der Reaktion gegen Temperaturen ist sehr verschieden. Wenn man das Präparat auch 15-30 Minuten lang im Thermostat bei ca. 100°C. hält, so tritt doch keine Veränderung auf, aber wenn man in warmes Wasser (80°C.) einlegt, oder unmittelbar auf die Gasflamme bringt, so kann man keine Reaktion mehr nachweisen. Auch nach der Bestrahlung durch Sonnenlicht, künstliche Höhensonne oder Röntgenstrahlen wird die Reaktion im Präparate mehr oder weniger beeinträchtigt, wenn es während der Bestrahlung mit Wasser durchtränkt wird. Dagegen wird sie kaum beeinflusst, wenn das Präparat trocken bestrahlt wird. Gegen niedrige Temperatur ist die Reaktionsfähigkeit viel stärker. Auch nach 2 stündigem Verweilen des Präparates in einer Flüssigkeit von -20°C. gewann ich noch positive Ergebnisse, aber je länger die Tauchzeit ist, desto schlechter ist das Bild. Auf Grund dieser Tatsachen dürfen wir auf eine schädigende Wirkung des Wassers schliessen. Wenn das nicht fixierte Präparat der Luft ausgesetzt wird, so zeigt es etwa nach 2 Tagen das gleiche Bild wie fixierte Präparate, aber die Reaktion des Protoplasmas fällt nach 40 Tagen ganz negativ aus, während dann der Kern gefärbt ist. Die im Formalindampf eingeschlossenen Präparate behalten ihre Färbungsfähigkeit am längsten (bis über 4 Monate). Legt man das Ausstrichpräparat in Formalinlösung, so wird die Reaktion bedeutend beeinträchtigt. Sie verschwindet nach ungefähr 1 Monate. Manche Metallsalze schädigen die Reaktion, z. B. Quecksilber, Zinn u. a. Bei den einmal mit Säure und Alkali inaktivierten Fällen können Metallverbindungen die Dopareaktion des Protoplasmas nicht sicher reaktivieren.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489