Journal of Okayama Medical Association
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再ビ結節性紅斑ニ就テ

小池 藤太郎 岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室
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抄録
In meiner vorigen Mitteilung (s. diese Zeitschr. Bd. 41, Nr. 1.) habe ich bereits hervorgehoben, dass das Erythema nodosum zu der Tuberkulose in einer gewissen Beziehung steht und ein Teil desselben wahrscheinlich zu den Tuberkuliden gerechnet werden müsste. Neuerdings hatte ich Gelegenheit, bei 2 Fällen dieser Krankheit histologische Untersuchungen eingehend vorzunehmen. Es handelte sich um ganz frische Fälle, die mit typischen klinischen Symptomen in Erscheinung traten. Histologisch zeigten sie hauptsächlich Verdickung der Venenwand, zellige Infiltration (polynukleäre Leukozyten und Lymphozyten) in der Umgebung der Blutgefässe (Fig. 1 im Text.) und Erweiterung der Lymphgefässe, doch liessen sich manchmal Anhäufungen von epitheloiden-oder Riesenzellen (Fig. 3), sogar ab und zu einige typische Tuberkel, besonders in älteren Knoten nachweisen. Erinnert man sich andererseits der Tatsache, dass das Erythema induratum Bazin manchmal eine solche Veränderung zeigt, so kann man histologisch beide Erkrankungen oft nur schwer voneinander differenzieren. Bei den beiden Erkrankungen ist auch therapeutisch eine Ähnlichkeit zu konstatieren. Wir haben nämlich das Erythema induratum mit Natr. salicyl. (innerlich) und Solarson (subkutan) erfolgreich behandelt, obwohl die Heilung etwas länger dauerte. Über das Wesen des Erythema nodosum wird heute noch vielfach gestritten, doch ist es sicher, dass das Leiden zu der Tuberkulose in enger Beziehung steht, wenigstens histologisch als ein Tuberkulid aufzufassen ist.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489