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五日熱ノ臨牀的實驗的研究(第1囘報告) 第1篇 臨牀的研究

八木 忠亮 倉敷中央病院内科
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抄録
Der Kranke, ein 72 jähriger Mann, bot ein eigentümliches Krankheitsbild dar, das als Fünftagefieber zu erkennen war. Die regelmässige Wiederkehr der Fieberanfälle mit meist fünftägigem Intervall, der typische Befund des Blutbildes, die Schmerzen an den Schienbeinen, die Röntgenbilder derselben und einiger sonstigen Knochen, die geringfügigen subjektiven Klagen zwischen den Fieberanfällen u. s. w. sicherten die Diagnose. 1) Der Fieberverlauf gehörte zur paroxysmalen From. Trotz dem hohen Fieber und den anderen dentlichen objektiven Befunden war von den subjektiven Symptomen so gut wie nichts zu merken. 2) Die Schienbeinschmerzen wurden durch Drücken und Klopfen besonders heftig. An den Röhrenknochen der vier Extremitaten waren mittelst Röntgenstrahlen periostale Verdickungen nachzuweisen. 3) Die morphologischen Blutveränderungen waren interessant. Parallel gehend mit den Fieberanstiegen stellte sich Zunahme der Leukozyten ein. Die Leukozytenwerte waren in den ersten Anfällen im allgemeinen höher als in den späteren. Die neutrophilen Leukozyten vermehrten sich bei den Anfällen und verminderten sich während der Intervalle absolut und relativ. Hingegen erfuhren die Lymphozyten bei den Fieberstadien eine relative Abnahme und in den Zwischenzeiten eine relative Zunahme. Dieses gegenteilige Verhältnis zwischen den beiden genannten Zellarten wurde mit dem geringeren Fieberanstieg im Laufe der Erkrankung allmählich undeutlicher, Im allgemeinen zeigten die Lymphozyten eine allmähliche Vermehrung, während die neutrophilen Leukozyten an Zahl mehr und mehr abnahmen, und so näherten und kreuzten sich die Prozentkurven der Lymphozyten und neutrophilen Leukozyten gegen Ende der Erkrankung. Die Veränderungen der eosinophilen Zellen waren nicht so deutlich wie die der beiden oben erwähnten Zellen, doch waren sie während der Anfälle vermindert und in den Intervallen vermehrt, Ausserdem zeigten sie im Verlaufe der Erkrankung eine geringe Neigung zu langsamer Zunahme, was ebenso für die grossen Mononukleären und die Uebergangsformen gilt. 4) Stets bestand während des Fiebers eine Arnethsche Kernverschiebung nach links. Diese Verschiebung wurde im Laufe der Erkrankung immer undeutlicher. 5) Im Blut und Harn des Kranken war kein sichtbarer Erreger nachweisbar. 6) Nach den zum 19. Mal wiedergekehrten Anfällen, welche im Laufe der Erkrankung immer schwächer wurden, erholte sich der Kranke völlig durch ausschliessliche symptomatische Behandlung.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489