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ID 44177
FullText URL
Thumnail 53_880.pdf 423 KB
Title Alternative
Erfahrungen mit Eigenblntbehandlung gegen Urticaria und Asthma Bronchiale
Author
Kondo, Kanziro
Kondo, Hirosi
Abstract
Der Aderlass und die Saugbehandlung sind beides schon sehr alte Methoden; Behandlungen mit Eigenblut oder Eigenblutserum kommen in der Therapie nicht so selten vor, dagegen habe ich nicht so oft klinische Mitteilungen über Behandlungen von Hirnblutungen, Urticaria und Asthma mit Eigenblutinjektionen gelesen. Neulich habe ich einige Falle behandelt und zwar einige Hirnblutungen im letzten Jahr, Urticaria im März d.J. und Asthma Bronchiale im August d.J. Bei Hirnblutungen, wenn es sich nicht um besonders schwere Fälle handelte, liessen alle Störungen schnell nach; von 9 urticaria-Fallen war in 6 Fällen der Erfolg gut, während 3 Falle unklar verliefen. Es wurde folgende Methode angewandt. Mit einer Spritze, die bereits 24% ige GaCl2Lösung oder Jukromin enthält, werden dem Kranken 10-20cc Eigenhlut aus der Ellbogenvene entnommen. Der Inhalt der Spritze wird dann sofort intramuskulär in den Gross'schen Dreieck injiziert. Die Behandlung erfolgt einmal in Abständen von 2 bis 5 Tagen. Bei Asthma war die Methode wie folgt: in Abständen von 5 bis 7 Tagen wurde den Kranken 5-30cc Eigenblut injiziert und zwar 0.26-0.5cc per Kg. Von 10 Asthmafällen waren 9 Fälle erfolgreich, obwohl in einem Fälle starke Anfälle in den Intervalen vorkamen. Das Resultat ist wunderbar. Blasse Gesichtsfarbe verschwindet, das Körpergewicht nimmt zu und die Stimmung des Kranken bessert sich. Bei einem an Fettsucht leiden den Patienten hat sich die Gesichtsfarbe viel gebeesert, das Körpergewicht abgenommen, die Stimmung sich sehr gebessert. In allen Fällen hat der Appetit stark zugenommen. Nebenwirkung: nur in einigen Fällen klagten die Kranken uber sehr leichte Schmerzen an der Injektionsstelle. Wie Sie wissen, enthalt das Blut alle Stoffe, die der Körper zur Erhaltung seiner Lebensfahigkeit braucht. Bei verschiedenen abnormalen Zuständen (acute und chronische Krankheiten) treibt das Blut in sich alle notwendigen, physikalischen, chemischen md baktereologischen, wunderbaren Heil- und Abwehrmittel, die unschätzbar für das Menschenleben sind. Warum können Eigenblutinjektionen mit gutem Erfolg gegen Asthma und Urticaria angewandt werden, ist bis jetzt noch nicht klar. Dies konnen nur weitere wissenschäftliche Untersuchungen aufklaren. Vermutlich wird das Blutserum des intramuskulär oder subkutan injizierten Blutes sehr schnell resorbiert, während die roten und weissen Blutkörperchen und andere morphologischen Bestandteile allmählig zerfallen und sich auflösen um dann reborbiert zu werden. Das Eigenblut enthalt viele Allergien wie auch Antiallergien, Toxin, Antitoxin und andere noch nicht geklarte Substanzen. Durch diese verschiedenen Substanzen werden alle körperlichen Gewebe gereizt und zwar insbesondere die Häut, Organe der inneren Sekretion, Knochenmärk, Milz, Leber, Pankreas u.m.a. Daher guter Appetit, gute Gesichtsfarbe, gute Stimmung und plotzliche Vermehrung des antiallergieschen Stoffes, endlicb allergiescher Festzustand. Die Adrenalinmenge des Blutes vermehrt sich plötzlich durch den niedrigen Blutdruck, hervorgerufen durch die Blutentnahme. Ich fürchte diese Mitteilung zu früh gemacht zu haben, da ich bislang nur wenig Erfahrung gesammelt und ist nach Behandlungen noch zu wenig Zeit vergangen. Wenn ich aber an den Kummer der Patienten denke, so kann ich nicht langer hinhalten und möchte ich auch Ihnen empfehlen die beschriebene Methode sofort praktisch zu versuchen, zumal diese Methode ganz einfach ist und keine Nebenwirkungen hervorruft.
Published Date
1941-04-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume53
Issue
issue4
Publisher
岡山医学会
Start Page
880
End Page
887
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/53/4/53_4_880/_article/-char/ja/
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language
日本語
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