Journal of Okayama Medical Association
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胃内糖ノ排出ト血糖トノ關係(第1篇)種々濃度ヲ異ニスル葡萄糖溶液ヲ注入セシ場合

Ogihara, Takeo
Thumnail 55_1712.pdf 10.1 MB
Abstract
Wahrend die alimentäre Blutzuckerkurve nach der Zuckerbelastung von manchen anderen Autoren sehr aüsfuhrlich ausgearbeitet worden ist, erscheint ihre theoretisohe Begrundüng noch sehr mangelhaft. Die Ursache der ungenügenden theoretischen Begründung der glykämischen Kurve liegt in der Tatsache, dsss letztere in einer elementaren einfachen, linearen Form das sehr komplizierte Spiel einer langen Reihe physiologischer Vorgänge (wie die Zuckerevakuation aus dem Magen, die Resorptionsaktivität des Darmes, die inkretorische Tätigkeit verschiedener Drüsen, ihre Verhalten zu den diversen intermediären Kohlehydratprodukten, die Umänderungen in den Wechselbeziehungen zwischen dem Darme, der Leber und andren Organen) vorstellt. Nur die experimentelle Aufklärung der Bedeutung eines jeden dieser einzelnen Faktoren kann zu einer adäquaten Erklärung des Verlaufes der glykämischen Kurvc fuhren. Im Magen des Hundes, dem die Fistel angelegt worden ist, gab der Verfasser durch die Magenfistel die Glucoselösungen von verschiedenen Konzentrationen (wie 5%, 10%, 20%, und, 25%) und 4 Stunden lang untersuchte die Zuckerevakuation aus dem Magen und dem zufolge entstehender Schwankung des Blutzuckerspiegels. Die Ergebnisse lessen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Je höher die Konzentration der Glucöselosung ist, die in den Magen eingefuhrt wird, desto später verlässt sie den Magen. 2) Je höher die Konzentration der Glucoselösung ist, die in den Magen eingeführt wird, desto grösser sind höchster Blutzuckerwert vom peripheren Blute und sein zunehmender Prozentsatz gegen den Blutzuckerwert in der Hungerzeit. Aber die Zeit, wann der Blutzueker seinen Maximum erreicht, neigt zur Verspätung. 3) Der Blutzuckerwert beginnt trotz der im Magen mässig gebliebenen Zuckermenge abzufallen. 4) Wenn in den Magen die Glucoselösungen von gleicher Konzentration eingeführt werden, je schneller ihre Magenentleerung ist, desto grösser sind höchster Blutzuckerwert und sein zunehmender Prozentsatz gegen den Blutzuckerwert in der Hungerzeit, und es kommt die verlängerte Dauer der Hyperglykämie.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489