Journal of Okayama Medical Association
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照射抗原ノ血清學的研究(第2報)照射沈降原ニヨル沈降反應

Sekida, Tsutomu
Thumnail 55_1636.pdf 2.45 MB
Abstract
Der Einfluss der künstlichen Strahlen auf die Immunreaktion ist ein ebenso interessantes Problem wie die Forschung bei physikochemischer Behandlung der Antigene, aber bis jetzt sind die Literatangaben über die bestrahlten Antigene keineswegs zahlreich. Verfasser untersuchte schon die Bakterienagglutination unter Verwendung bestrahlter Antigene und fand dabei gewisse Veränderuugen der Agglutinabilität. Darauf untersuchte er weiter die Frage, ob die bestrahlten Serumantigene auf Präzipitinreaktion irgendwelchen Einfluss, ebensowie bei Agglutination, ausüben. Dabei benutzte er die Präzipitinreaktion nach der Verdünnungsmethode von Prof. Ogata. Die Ergebnisse der Untersuchung lassen sich folgendermassen kurz zusammenfassen: 1) Das bestrahlte Serumantigen (Rinderserum), das mit Röntgen- oder Ultraviolettstrahlen behandelt wurde, reagiert schlechter als normales Serum gegen Antirinderserum von Kaninchen, weil der Verdünnungstiter und die Bindungszone ungfähr um die Hälfte vermindert. Dagegen reagiert das mit Ultrarot bestrahlte Antigen vorübergehend stärker als normales Serum. Nach Behandlung mit Ultrakurzwellen beobachtet Verfasser keine Veränderung in bezug auf die Antigenität. 2) Bei gleichem Verfahren wurde auch die Gruppenreaktion (d.i. Meerschweinehenserum gegen Antirinderkaninchenserum) untersucht, wobei die Ergebnisse ein gleiches Verhalten wie die betreffenden Antigene zeigten. 3) Hinsichtlich der Veränderung des Serums gegen die Strablen handelt es sich um einen Verdünnungsgrad desselben, das verdünnte Serum war nämlich empfindicher ale das ursprünglich unverdünnte Serum. 4) Die. Reagierbarkeit der bestrablten Antigene wird durch Strahlungsarten und Strahlungsintensität (Dosis beeinflusst. Es ist weiterbin bemerkenswert, dass die Antigenität des bestrahlten Serums sofort nach der Bestrahlung und nech einer gewissen Latentzeit (5 Stunden Aufbewahrung) bei gewissen Strablungsarten merkliche Veränderungen zeigt. Bei Ultrarot steigt die Reagierbarkeit sofortnach Bestrablung, diese Veränderung gebt aber nach 5 Stunden Aufbewahrung zurück. Bet Röntgenstrahlen vermindert sich die Reagierbarkeit des Serums mit der Zeit der Aufbewahruug und gebt nicht niehr zurück. Verfasser fand dieses Phänomen bei Ultrakurzwellen oder Ultraviolettstrahlen. 5) Ob die Bestrahlung mit künstlichen Strahlen auf das Serum irgendeinen Einfluss ausübt, kann icb leider nicht klar feststellen, jedoch kann man diese Erscheinung durcb die Kolloidlabilität des Antigens orklären. Beim Vereuch der Serumstäbilitatprüfung nach Darayni wurden vom Verfasser nach einigen Bestrablungaarten kleine Veränderungen bemerkt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489