Journal of Okayama Medical Association
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書籍ノFormalin消毒ニ關スル實驗(第1報)陰壓「フオルムアルデヒード瓦斯」消毒ニ就テ

Seno, Hiromu
Thumnail 52_1037.pdf 2.79 MB
Abstract
Es ist für die Praxis von grösser Bedeutung, dass man Infektionskrankheiten schon auf dem Infektionsweg hintanhält. Im Falle beschmutzter Bücher muss die Desinfektion nicht nur die Aussenseite der Kleidung, sondern auch deren Innenseite berucksichtigen. Ausserdem müssen Schriften und Einbände möglichst durch Sterilisation gereinigt werden. Es sind bis jetzt nur erst wenige Angaben über geeignete Sterilisationsmethoden für infizierte gemacht worden. Zunächst untersuchte Verfasser die Baktericidkraft der trockenen Hitze und des Sonnenlichtes bei künstlich injiziertem Material. Als Versuchsbakterien benutzte er B. coli cemmunis oder Staph. pyog. aur. und B. subtilis. Die Bücher wurden mit Reinkultur dieser Bakterien aussen und innen, d.h. am Rand und in der Mitte der Seite beschmutzt und in trockener Hitze oder im starken Sonnenlicht im Sommer geprüft. Für B. coli konnte man bei einer Hitze von 70-90°C in 30 Minuten oder bei ein stündiger Sonnenbelichtung eine befriedigende Sterilisation erzielen, dagegen für B. subtilis bei 70-120°C in 50 Minuten bis zwei Stunden Langer Belichtung noch nicht. Erhitzung schadet den Buchern oft sehr; dagegen Sonnenlichtbelichtung zeigt keine tiefen Wirkung. Sodann prüfte Verfasser die chemische Formalinmethode auf ihre Sterilisationskraft, weil bei ihr Weise die Beschädigung der Bücher am geringsten ist und zwar der Verfahren selbst sehr einfach und im Exkator verwendbar ist; (Siehe Photographie). 1) Bei normalem Druck mit Formalingas im Exkator stellt man eine befriedigende Sterilisationswirkung auf den offenen Seiten bei B. coli und Staphylokokken fest, doch dringt diese Wirkung nicht in das Innere oder über den Seitenrand der geschlossenen Bücher hinein und es entwickeln sich später bei Nachkultur wieder Bakterien. 2) Um das Gas auf das Innere der Bücher einwirken zu lassen, gibt Verfasser folgende Methode an: Bei negativem Druck wurde das Formalingas im Exkator durch Kalium permanganatum erzeugt und in negativem Zustand oder bei normalem Druck durch Lufteinsaugen die Sterilisation auf Bücher 18 Stunden lang geprüft. Leider geht bei dieser Methode das entwickelte Gas zum Teil durch den Saugapparat verloren, weshalb die Bakterien nicht vollig vernichtet werden. 3) Deswegen verbesserte Verfasser diese Methode wie in der Photographie angegeben. Die Mücher werden in den Exkator hineingelegt und der Formalindampf ausserhalb des Exkators erzeugt und in negativem Zustand das Gas in genügender Menge hinzugefügt. Auf diese Weise wurde das erwünschte Resultat, nämlich Einwirkung auf das Innere der Bücher (Randteil und Mitte der Seiten) in zufrieden stellender Weise erzielt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489