Journal of Okayama Medical Association
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血中Alkohol量ノ消長ニ就キテ(第1報)家兎ニ於ケルAlkohol投與研究(Widmark氏法追試成績)

Ukai, Masao
Thumnail 51_2672.pdf 10.1 MB
Abstract
Bisher hat sich die Mcthode für Messung der geringen Alkoholmenge im Blut besonders in der gerichtlichen Medizin entwickelt. Seitdem 1922 Widmark eine Methode fur Messung der Alkoholmenge im Blut erfunden hat, fand sie allgemeine Verbreitung. 1935 sagte Jungmischel uber die Bedeutung von Widmarks Methode, nachdem er sie einer mathematischen Prüfung unterworfen hatte. Nach diesem Forscher sei die Methode die beste, die in der gerichtlichen Medizin anzuwenden ist. Bei der Nachprüfung des Verfassers wurde k von Widmarks Rechnungsformel X=k×(b-a) auf 0.565γ. (N/200 Thioschwefelsäurenatriumlösung angewendet) geschätzt. Dieser Wert stimmt mit demselben von Widmark überein. (X=k×(b-a):X-gesuchte Alkoholmenge. b-das Einhundertfache von ccm-Zahl der Thioschwefelsäurenatriumlösung, das beim Vorexperiment tropfenweise verbraucht wurde. a-das Einhundertfache von ccm-Zahl der Thioschwefelsäurenatriumlosung, die bei der zu untersuchenden Flüssigkeit tropfenweise. gebraucht wurde.)In den folgenden Experimenten verfuhr man zur Messung der Alkoholmenge in Blut und Harn des Kaninchens nach der obigen Methode von Widmark.1908 stellte Grehant als Erster einen Versuch uber die Alkoholdarreichung an den Organismus beim Hunde an. Obwohl seither verschiedene Untersuchungen ausgeführt wurden, war es Dell'Acqua, der sie klinisch annahm (1932). Der letztere gab bei inneren Krankheiten (Fettsucht, Übersteigerung der Schilddrüsenfunktion, Diabetes etc.) Alkohol, wobei er Alkoholblutkurven einer Untersuchung unterzog. Auch in unserem Lande kamen die Forschungen von Hirano, Tanito etc. eine nach der andern vor, so daß heutzutage auch auf den klinischen Seiten die betreffenden Untersuchungen immer häufiger ausgefÜhrt werden.Um die Individualität des Kaninchens für Alkohol zu wissen und dazu noch über die Alkoholgewöhnung zu ermitteln, gab der Verfasser zunächst einem gesunden männlichen Kaninchen von ca. 2kg Körpergewicht früh morgens in der nuchternen Zeit Alkohol peroral. Dann maß er die Alkoholmengen in seinem Blut sowie Harn. Die Resultate waren wie folgt:(i) Das Blut und der Harn enthalten physiologisch eine äußerst geringe Menge Alkohol. Je mehr man Alkohol gibt, desto hoher sind dessen Konzentrationskurve und sein höchster Konzentrationspunkt. Außerdem braucht es dann lange Zeit, bis die Konzentration in die ursprüngliche zuruckkehrt.(ii) Obwohl man ein und demselben Kaninchen die gleiche Alkoholmenge (10ccm von 10% Alkohollosung pro kg) darreicht, sind die Zustände der Alkoholmenge in Blut und Harn je nach dem Versuchstage verschieden und zwar ist die Zeitdauer bis zur Erreichung des höchsten Wertes (beim Blut etwa eine Stunde, beim Harn etwa zwei Stunden) und bis zur Rückkehr in den ursprünglichen Wert (beim Blute etwa funf Stunden, beim Harn etwa sechs Stunden) ungefähr gleich. Aber die Werte zu jeder Stunde sind nicht immer gleich. Auch je nach Kaninchen verursacht die Dosierung der gleichen Alkoholmenge (10ccm von 10% Alkohollösung pro kg) etwas verschiedene Zustände der Alkoholmenge in Blut sowie Harn.(iii) Gibt man auch in einem Tage in einem bestimmten Abstand (6-7 Stunden) 10ccm von 10% Alkohollösung pro kg zweimal hintereinander, so gibt es doch keine erhebliche Veranderung in den Alkoholkurven von zwei Blutarten. Bei der täglichen Dosierung'einer gleichen Menge wird der hoehste Wert der Alkoholkonzentrationskurve des Blutes niedriger als derselbe zur Zeit der ersten Darreichung, und die ursprungliche Konzentration kehrt schneller zuruck. Die geringe Alkoholmenge, die auf das Individuum nicht so großen Einfluß ausuben kann, erzeugt bei ihrer taglichen Dosierung ein Verhalten, als ob es nach Alkoholgenuß im Zustand der Blutalkoholmenge eine große Alkoholmenge zu ertragen vermöchte.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489